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Sonntag, 22. Januar 2017



der Tag beginnt in Santa Luzia - mit offenen Fenstern

Heute früh sind die Fensterscheiben wieder nass. Und kalt war die Nacht natürlich auch wieder. Und das Heißwasser blieb auch über Nacht wieder eingeschaltet, damit es eine warme Quelle am Fahrzeug gibt, und um auf der sicheren Seite zu sein. Wir trödeln beim Aussuchen der gestrigen Fotos und staunen, dass es am Ende ganze zehn Tage waren, die wir da am Strand von Quarteira ausgehalten haben. War aber auch wirklich gut. Heute wollen wir in Santa Luzia essen gehen, hatten gestern in Lokal namens Alcatruz (Alkatrúsch) gesehen in einer der Querstraßen. Als wir jetzt zu später Mittagsstunde hingehen, gefällt es uns da aber doch nicht mehr so gut. Also laufen wir zum Casa do Polvo, dem Tintenfischhaus, aber alle Tische sind besetzt bis auf einen, der reserviert ist. An den Wochenenden wimmelt es halt immer von Spaniern. Am Ende landen wir im A Gaivota (Die Möwe) auf der Promenade und essen Reistopf mit Fisch. Zuerst hatten wir uns noch für das Tagesgericht, gegrillten Fisch, entschieden, bestellen aber noch rechtzeitig um. Die Sonne brät uns, obwohl wir halbwegs unterm Sonnenschirm sitzen. Das Essen ist nicht so gut wie wir es von anderswo her gewohnt sind, aber na ja. Dafür sind hier keine Spanier an den Nebentischen, oder jedenfalls plappert hier niemand lauthals drauflos. Als wir gegen 16 Uhr wieder bei uns am Platz sind, kommt Dieter mit dem Fahrrad und mit seiner Jule (dem Familienhund) angeradelt. Hallo, lange nicht gesehen. Wir erzählen einander, wie und wo wir die Zeit seit unserem letzten Wiedersehen verbracht haben. Er gibt zu, dass wir mit dem kleinen Pupsi gut dran sind und überall unterkommen. Er steht mit Petra und Phoenix und Anhänger und Smart in Pedras d'el Rei, ganz in der Nähe. Schon seit einem Monat, und sie wollen da wohl auch noch länger ausharren. Den Rest des Tages verbringen wir im Internet und mit Lesen. Das Buch, was Annette angefangen hat, "Beyond Belief" ist die unglaubliche Geschichte von einem Iren, der als Kind von einem katholischen Priester jahrelang missbraucht wurde, während der Bischoff und alle möglichen Leute davon gewusst haben bzw. von diversen Leuten der Kirchgemeinde informiert wurden. Der Ire verklagt am Ende noch den Papst, aber soweit ist Annette noch nicht im Buch. Der Pfaffe bringt sich während des Gerichtsprozesses um. Die feige Sau.



wir essen im A Gaivota Restaurant



es gibt mal wieder Reistopf

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