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Donnerstag, 26. Januar 2017



Regen hatten wir ja seit Mitte Dezember nicht mehr

Wir richten uns auf einen Regentag ein und kommen entsprechend spät aus dem Bett. Schauen Frühstücksfernsehen und trödeln herum. Wir wollen ja eh nirgends hin. So gegen 10 Uhr fängt der Regen an zu dröppeln, erst nur nieselartig, dann in kleinen Schüben immer wieder mal. Viele Wohnmobile reisen ab, was wir bei Schlechtwetter extra nie machen würden, weil dann alles so trist aussieht unterwegs. Und weil es das Fahrzeug total verhunzt und verdreckt. Die Nacht war übrigens mild, und am Morgen sind es 14°C, die wir an Bord haben. Es ist ein Tag, an dem nicht viel passiert. Wir tun keinen Schritt nach draußen, müssen wir ja auch nicht. Hier kommen viele spanische Radiosender durch, aber wir bleiben schön bei Radio Guadiana - boa música em português (...em purtugääsch). Herbert ist viel im Internet und Annette liest "Und morgen ein neuer Tag", von Anne Rivers Siddons. Das ist ganz nett und vor allem noch in alter Rechtschreibung. Ansonsten würde Annette keine Bücher mehr auf deutsch lesen. Am Nachmittag kommt ein kleiner Sturm auf, und für morgen ist weiterer Sturm angekündigt mit einer Windfahne auf der Wetterkarte. Ein einzelner Regentag ist ja mal ganz schön, hatten wir ja seit Mitte Dezember nicht mehr, aber es sieht so aus, als wäre die Luft jetzt raus und das Schönwetter erstmal vorbei. Am Abend blitzt und donnert dreimal und bums, ist der Strom weg und kommt auch nicht wieder zurück.

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