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Mittwoch, 04. Januar 2017



Ferragudo morgens um 7 Uhr

Der Regen peitscht die ganze Nacht auf unser Dach; der Sturm fegt über uns hinweg. In den frühen Morgenstunden hört alles auf, und es ist ein extrem milder Morgen mit 17°C an Bord. Ist ja richtig ungewohnt. Wir stellen fest, dass unser Vodafone nicht mehr geht, obwohl es heute noch den ganzen Tag hätte laufen müssen, oder zumindest bis mittags, als wir es am 5. Dezember gekauft hatten. Annette läuft dann schnell mal hinüber nach Ferragudo zur Post, wo sie neues Guthaben kauft. Auf der Wiese liegen überall bunte Folienschnipsel herum, die wohl noch aus der Silvesternacht stammen. Wer die jemals wegsammeln soll? Es wird wieder ein herrlicher Tag, ganz so, wie es sein muss. Am Vormittag sitzen wir und lesen. Herbert liest "Zwischen Ebbe und Flut" von Pamela Oldfield, und Annette beendet "I Left My Tent In San Francisco" von Emma Kennedy, was gar nicht schlecht war. Stellenweise vielleicht etwas unglaubwürdig. Wir wollen nachher auch losgehen nach Ferragudo. Herbert fragt: Wie war das noch? Soll ich im neuen Jahr mit dem Rauchen anfangen oder aufhören? - Anfangen!, sagt Annette; das Jahr fängt ja auch an. - Aha.



am Ufer sind wir jetzt die einzigen



im Q Café - hier ist es schön windstill

Man findet uns dann wieder im Q Café, wo wir draußen in der Sonne sitzen. Es ist mal wieder ein Tag, an dem wir uns kneifen müssen. Was für ein Wetter nach dem Regen und Sturm. Hach, da kehren einem die Lebensgeister zurück. Links neben uns sitzen Schweden; rechts neben uns sind Engländer. Später sitzen wir dann noch bei uns und essen die restlichen Orangen, die wir noch an Bord hatten. Die beiden Fischrestaurants am Kai sind geschlossen, und so fahren jetzt auch keine Fischerboote raus, um die Restaurants mit Fisch zu beliefern. Eine Nachricht erreicht uns vom Notar in Sachsen. Unsere Bestätigung, dass wir das Geld aus dem Grundstücksverkauf erhalten haben, reicht ihm per Email nicht. Also schreiben wir die Bestätigung auf ein Blatt Papier, unterschreiben das, fotografieren das und schicken es wiederum als Email zurück. Ist immer ein Wahnsinn, diese Bürokratie. Heute Abend essen wir wieder einen Friesentopf. Morgen wollen wir mal weiterziehen. Ja ja, wir schaffen das, wir werden uns von Ferragudo lösen und immer weiter gen Osten ziehen.



da hinten steht unser Pupsi



bei uns auf der Wiese geht der Wind stärker, aber wir wollen den Platz deswegen nicht aufgeben


 

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