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Mittwoch, 25. Januar 2017



an der Nationalstraße, bei Galp. tanken wir Wasser und prüfen den Reifendruck

Heute soll noch der letzte schöne Tag sein, danach ist Regen angekündigt. Daher wollen wir uns heute auf den Weg weiter gen Osten machen und uns, wenn wir unterkommen, auf den Stellplatz Club Almada d'Ouro stellen, dort Strom tanken und das Schlechtwetter aussitzen. Am späten Vormittag reisen wir ab; jetzt können sich die beiden Engländer direkt nebeneinander stellen, jetzt, da unser Platz frei wird. Unser Wassertank ist auch wieder ganz alle. Oben auf der Nationalstraße, bei Galp, fragen wir, ob wir Frischwasser tanken dürfen. Wir dürfen und zahlen auch dafür. Dann prüfen wir auch noch den Reifendruck und fahren anschließend weiter. Es geht über die Brücke mit Blick auf den Rio Gilão und das hübsche Tavira, und dann biegen wir ab zum Centro Comercial, zum Gran Plaza Tavira, wo wir, wie alle Jahre wieder, beim Chinesen essen wollen.



es geht über den Rio Gilão - mit Blick auf Tavira



Ankunft am Gran Plaza Tavira

Der Komplex ist schön wie immer, das Essen beim Chinesen auf der oberen Etage auch. Beim Chinesen wird man ja eigentlich nie enttäuscht. Zum Schluss kaufen wir noch beim Casa eine kleine Wärmflasche mit Stricküberzug, rot-weiß geringelt, richtig niedlich. Dann geht unsere Fahrt weiter. Die Bäume am Straßenrand blühen und sehen aus wie Schnee. Es müssen Mandelbäume sein. Die Straße zwischen Tavira und Vila Real de Santo António ist wirklich katastrophal. Kurz vor Santo António kommt die BP-Tankstelle, wo wir unsere Gasflaschen füllen wollen. Dann der Schreck: Vor die Zapfsäule sind drei Pylonen gestellt. Annette fragt mal, ob es Autogas gibt? Nein, gibt es nicht. Die nächste Möglichkeit ist in Santo António bei Pingo Doce. Pingo Doce (der Supermarkt) hat aber gar keine Tankstelle. Wir wissen, dass es auf der Hauptdurchgangsstraße eine LPG-Tankstelle gibt, mit angeschlossener Autowäsche. Mit dem Phoenix sind wir da früher nie reingefahren, hätten nicht durchgepasst, aber mit dem kleinen Pupsi ist das kein Problem. Was sind wir froh, dass wir hier die Gasflaschen füllen können. Wir tanken immerhin 33 Liter (in eine Flasche gehen knapp 22 Liter). Vor vier Wochen hatten wir zuletzt die Flaschen gefüllt, und wir haben jeden Tag geheizt, jeden Morgen ein bis zwei Stunden. 



jedes Jahr essen wir hier beim Chinesen


 



weiter geht es auf der Nationalstraße, die immer rumpeliger wird



zum glück können wir noch Autogas tanken



die Brücke da hinten geht über den Rio Guadiana und drüben ist schon Spanien



Castro Marim kommt in Sicht

Weiter geht es nach Castro Marim, wo wir, wie alle Jahre wieder, beim Corvo & Corvo Supermarkt diesen herrlichen Kuchen kaufen wollen. Oh Gott, oh Gott, wieviel Wohnmobile stehen denn in Castro Marim? Der Stellplatz ist rappelvoll, und der Hauptparkplatz vorm Supermarkt auch; die Wohnmobile stehen direkt unterm Halteverbotsschild. Und nicht nur eine Handvoll, sondern etliche. Auch gegenüber auf einem anderen Platz stehen welche. Die Wohnmobilisten sitzen draußen auf Campingstühlen oder spielen Boule. Total surreal. Wir gehen zum Corvo & Corvo, der umgebaut wurde und jetzt doppelt so groß ist. Vielleicht hofft der Laden, von den Wohnmobilisten ein wenig zu profitieren. Richtig schön jetzt hier drinnen. Wir kaufen Bolo de Limão (Zitronenkuchen) und fahren dann weiter in Richtung Norden, in Richtung Alcoutim. Ausfahrt Almada de Ouro und bald schon sehen wir den Stellplatz oben auf dem Hügel. Puh, so viele Wohnmobile. Wir fahren trotzdem hinauf und es gibt auch noch ein paar freie Plätze. Aber wir sehen nur noch einen einzigen freien Stromanschluss. Schnell das Kabel reingesteckt und belegt. Dann melden wir uns an. Die Nacht kostet jetzt 4,50 EUR plus 3 EUR für Strom. (15 Tage 60 EUR; 30 Tage 100 EUR zzgl. Strom). Nach uns kommen schon wieder zwei Wohnmobile, aber die Stromanschlüsse sind jetzt alle belegt. Sie fahren weiter, bestimmt nach Alcoutim. Wir machen es uns an Bord gemütlich und richten uns auf den morgigen Regentag ein. Genug Proviant haben wir jedenfalls an Bord.



die Wohnmobile stehen direkt unterm Halteverbotsschild auf dem Hauptparkplatz von Castro Marim



man sitzt in der Sonne oder spielt Boule auf dem Parkplatz



dies ist der offizielle Stellplatz von Castro Marim, der natürlich auch voll ist



es geht nach Norden und schlagartig verändert sich die Landschaft



da oben stehen die Wohnmobile - so voll kennen wir den Club Almada d'Ouro nicht



so haben wir uns hingestellt, mit schönem Blick auf die Landschaft



Club Almada d'Ouro - immer wieder schön hier


 



unsere Tagesroute ca. 49km

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