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Mittwoch, 18. Januar 2017



auf dem Weg zum Markt von Quarteira

Übermäßig kalt war die Nacht jetzt nicht - nicht  anders als die vorherigen. Und wie schon die ganze Woche, seit wir hier am Strand stehen, sind auch heute früh die Fensterscheiben im Fahrerhaus ganz trocken. Komisch, dass die Luftfeuchtigkeit bei nur 40% liegt. Ansonsten mussten wir morgens die Fenster immer trockenwischen und den Lappen mehrfach auswringen. Vom Temperaturabfall merken wir erstmal nichts, aber bis wir am späten Vormittag losgehen, kommt ein kalter Wind auf. Wir ziehen uns also lange Hosen an, Kordhosen. Dazu Schal und Mütze und wirklich, auf dem Hinweg zum Markt ist es verdammt kalt. Dort angekommen, laufen wir mal an allen Ständen vorbei, aber das Sortiment ist wie überall in Europa, billiger Kram, Handtaschen, Schuhe, Kleidung. Direkt gegenüber dem Markt, der ja an allen anderen Wochentagen der Wohnmobilstellplatz von Quarteira ist, befindet sich das Restaurante Belfonte, wo man unter anderem Grillhähnchen zum Mitnehmen bekommt. Wir fragen mal, wie lange es dauert, bis so ein Grillhähnchen fertig ist (mit Pommes frites). 15 Minuten, sagt man uns. Also gehen wir jetzt erstmal zum Lidl, der ganz nahe dem Markt liegt. Anschließend zum Belafonte, wo wir das Grillhähnchen bestellen und uns in der Wartezeit einen kleinen Kaffee genehmigen. Durchs Fenster sehen wir, wie die schlanken Zypressen draußen immer hin und her gehen im Wind. Als wir uns dann auf den Heimweg machen, haben wir den Wind im Rücken. Es wird uns verdammt warm jetzt. Wieder daheim angekommen, hört der Wind ganz auf, sodass wir das Hähnchen zwar drinnen essen, aber anschließend wieder draußen sitzen können bis zum Spätnachmittag. Herrlich, wie es uns ergeht. Wenn wir daran denken, dass wir heute vor einem Jahr bei Schneetreiben in Narbonne ankamen. Und überhaupt: Nicht auszudenken, jetzt bei diesen Minustemperaturen daheim in Deutschland sein zu müssen. Wir wären gar nicht wintertauglich, sowohl mit unserer Kleidung als auch mit dem Auto, das nur Sommerreifen hat. Sollten wir also noch eine ganze Weile hier im Süden ausharren, und ehrlich gesagt, ist uns noch kein Januar so leichtgefallen wie heuer. Wir empfanden den Januar und Februar immer als die schlimmste Zeit des ganzen Jahres.



wenn Markt ist, müssen alle Wohnmobile auf einen Nachbarplatz ausweichen



der Markt ist wie überall in Europa



zwei Bicas, bis das Hähnchen fertig ist



gleich sind wir wieder daheim

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