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Donnerstag, 05. Januar 2017



wir verlassen Ferragudo

Vom Regen und Sturm ist unsere Windschutzscheibe ganz schmierig (salzig) geworden. Tags sah man das gar nicht, aber gestern Abend war die Scheibe völlig blind. Und so fahren wir heute als allererstes zur Waschanlage im Fischereihafen, wo wir auch wieder Wasser nachtanken und den Staubsauger benutzen. Herbert will, dass wir draußen am Leuchtturm von Ferragudo frühstücken. Fehlt uns nur noch ein Brot, das wir schnell beim Lidl kaufen. Ansonsten wollten wir erst in Lagoa einkaufen gehen. Die Fahrt durch Ferragudo und hinten raus zum Leuchtturm ist wirklich schön; diese Ecke zwischen hier und Carvoeiro finden wir sowieso am allerbesten von der gesamten Algarve. Am Leuchtturm sind schon ein paar Angler. Während Annette den Tee kocht, ist der Herbert schon wieder mit der Kamera unterwegs. Es ist ein nettes Plätzchen, auf das wir mit einem dicken Wohnmobil aber nie gefahren wären.



am Leuchtturm wollen wir frühstücken


 



ein paar Eindrücke von der Küste um Ferragudo



es gibt einige dieser Felslöcher

Nach dem Frühstück geht es weiter. Über Sesmarias geht es nach Carvoeiro. Aber erstmal zum Aldi, Großeinkauf, 35 EUR. Dann durch Carvoeiro, das auch immer wieder hübsch ist. Im Ort biegen wir ab auf die Küstenstraße, die uns nach Praia da Marinha bringen soll. Aber wie schon im letzten Jahr ist es eine kleine Irrfahrt, bis wir Praia da Marinha erreichen, obwohl wir diesmal der Küste ganz nah bleiben. Dann die Überraschung: Kein Wohnmobil zu sehen in den vielen Nischen zwischen den Büschen. Hier muss wohl geräumt worden sein. Wir stellen uns auf den regulären Parkplatz, wo auch kein Wohnmobil ist. Es ist herrlich warm draußen; wir ziehen uns kurze Hosen an und gehen mal los auf eine kleine Wanderung entlang der Küste. Hier ist ja die Bilderbuch-Algarve mit den gelben Felsen, wie man sie aus jedem Reiseprospekt kennt. Schön, dass heute gar kein Wind geht. Wir laufen in beide Richtungen und am Ende in einem großen Bogen zurück zum Parkplatz. Hier und da sind dann doch Wohnmobile da, und wir parken jetzt um, da es uns auf dem Parkplatz zu eng und zu turbulent ist. Den Rest des Nachmittags können wir dann noch schön draußen verbringen; wir köpfen eine Flasche Wein und freuen uns, dass wir hier so gut untergekommen sind. Wenig später kommt noch ein Wohnmobil, das sich ganz in unsere Nähe stellt, aber wenigstens nicht in Blicknähe. Der Abend wird schlagartig kalt. So unterschiedlich sind die Nächte, mal kalt, mal mild. Heute ist aber auch keine Wolke am Himmel.



Durchfahrt durch Carvoeiro



da hinten ist die Strandbucht von Carvoeiro



Ankunft in Praia da Marinha



in kurzen Hosen gehen wir los


 



hier ist die Bilderbuch-Algarve


 



ein Glas Wein auf den schönen Tag



unsere Tagesroute ca. 22km

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