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Samstag, 28. Januar 2017



wir verlassen den Club Almada d'Ouro

Kalt sind die Nächte. Feucht sind die Fensterscheiben. An ist die Heizung. Heute wollen wir ja mal weiterziehen, und am Himmel sieht es gar nicht so übel aus. Kalt ist es aber draußen. Wir gehen zum Bezahlen und sagen ihnen, dass wir aber erst am frühen Nachmittag abreisen werden. Der Herbert hat noch an unserer Webseite zu arbeiten. Derweil bekommen wir neue Nachbarn, Leute aus Speyer. Die beiden bzw. deren Wohnmobil haben wir schon öfter gesehen, weil es so auffällig unauffällig ist so ganz ohne Foliendekor oder Beschriftung. Die beiden waren auch am Strand, wo die vielen Anker in den Dünen stehen. Da im Café waren die beiden auch schon so redselig mit anderen Leuten, und jetzt mit uns sind sie es auch. Sie erzählen uns, dass sie schon seit 40 Jahren immer wieder nach Portugal kommen. Soviel zum Thema Suchtgefahr: Wer einmal nach Portugal kommt, kommt nie wieder los von diesem schönen Land. Wir kommen erst seit 2002 hierher. Und seit 2009 regelmäßig. Nach einer Ewigkeit rappeln wir uns auf und fahren los, während die Speyrer sich auf eine Wanderung begeben wollen.



ein Blick auf den Ribeira de Odeleite, der wenig später in den Rio Guadiana fließt



da hinten ist Ayamonte auf der spanischen Seite

Wir fahren zurück nach Castro Marim, wo auf den Parkplätzen jetzt noch mehr Wohnmobile stehen als am Mittwoch. Wir kehren auch zurück nach Vila Real de Santo António, wo wir beim Lidl Halsbonbons kaufen für Herbert, der seinen trockenen Husten einfach nicht wegbekommt. Wobei die kleine Wärmflasche hilft und die Bronchien entspannt mit der gleichmäßigen Hitze. Vorher hatten wir unsere große Wärmflasche genommen, aber die ist reichlich schwer auf der Brust. Dies sollen jetzt auch unsere letzten Tage in Portugal sein, aber gottlob verlassen wir das Land heute noch nicht. Wir fahren jetzt auf die Mole am Ende des Ortes, wo wir früher auch mal mit dem Motorroller waren. Ein einziges Wohnmobil steht da. Die Mole ist in schrecklichem Zustand, es ist eine leidige kurze Fahrt. Herbert geht dann gleich mal los mit der Kamera, während Annette Tee und Kuchen auf den Tisch bringt. Ein paar Angler sind hier, und die GNR (Guarda Nacional Republicana) kontrolliert, ob sie alle einen Angelschein haben. Wir freuen uns auf den Abend, wenn die Lichter drüben in Ayamonte brennen. Was für ein hübsches Plätzchen so als Abschluss unseres wunderbaren Aufenthaltes in Portugal. Der Abend wird erstaunlich mild.


 



es ist eine etwas abenteuerliche Anfahrt zur Mole



so haben wir uns hingestellt - an der Mündung des Rio Guadiana



die Angler versuchen ihr Glück, und einer fängt später sogar einen Fisch



ein Blick auf den Strand - im Hintergrund Monte Gordo



Abend wird es an der Mole



Annette ist kurzärmelig, als um 18:20 Uhr dieses Foto entsteht



unsere Tagesroute ca. 25km

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