d02.jpgd18.jpgd07.jpgd11.jpgd10.jpgd19.jpgd14.jpgd01.jpgd06.jpgd04.jpgd08.jpgd13.jpgd21.jpg

Freitag, 01. Januar 2016



überall gibt es solche Fässer in Sanlúcar de Barrameda

Sind wir also wieder gut in das neue Jahr gekommen. Aber egal, ob altes oder neues Jahr, die Mücken lassen uns auch jetzt nicht in Ruh'. Fast jeden Tag finden wir Mücken bei uns an Bord. Sie stechen uns zwar nicht, und sie machen nachts auch keinen Krach, aber sie sind halt da und wenn wir sie erschlagen, trocknet das Blut sofort ein auf der Hand. Ganz schön scheußlich. Am Vormittag kommen Ingrid und Horst zu uns und wünschen uns ein frohes neues Jahr. Sie staunen, wie geräumig und gemütlich es bei uns an Bord ist. Komm' ruhig hinein, Ingrid, damit du mal ein Raumgefühl bekommst, und auch wegen der Deckenhöhe, sagt Annette. Die beiden glauben, dass deren Freunde, die sich gerade erst einen teuren Carthago von 170.000 EUR gekauft haben, vorn am Tisch auch nicht mehr Platz haben. Ihnen gefällt das Holz bei uns, dass alles so schön abgerundet und geschmeidig ist. Hätten sie nicht gedacht, dass ein kleiner Kastenwagen so nett sein würde. Sie fragen uns, wie lange wir noch hier am Platz bleiben werden. Vielleicht fahren wir morgen weiter, vielleicht auch nicht. Allzu gut soll das Wetter ja nicht werden, aber zumindest müssen wir nie frieren.



die Restaurants sind heute sehr gut besucht

Sie empfehlen uns ein schönes Café in der Stadt, kommen aber nicht auf dessen Namen. Ist es vielleicht das Granier? Ja, genau. Da, wo wir gestern schon waren. Gestern hätten wir uns ja auch gern hineingesetzt, aber da war die Musik so nervig, à la "Ketchup-Song", der war vor gut zehn Jahren mal ein Riesenhit. Jetzt probieren wir es wieder, und heute spielen sie Lounge Music. Wir bestellen dos cappuccinos y una tarta und zeigen auf das Stück Torte. Das kommt dann aber nicht. Herbert muss nachfragen. Während wir hier sitzen, können wir auch eine der Fotobatterien laden lassen. Als wir bezahlen, lassen wir auch wieder fünf dieser kleinen Küchlein - Fartons - mit auf die Rechnung setzen. Das Café ist leer, aber die Fartons gibt man uns nicht. Man kommt sich echt doof vor, wenn man immer nach allem herfragen muss. Als hätte man keine Geduld oder wäre rücksichtslos gegen die überlastete Bedienung. Aber na ja. So erleben wir Spanien fast immer. Horst sagt es immer noch viel krasser. Als wir wieder daheim sind, ist es wie gestern mit dem Regen. Wir kommen also noch trockenen Fußes heim. Ansonsten passiert heute nicht mehr viel. Es ist bullenwarm in der Nacht.


 



wir kehren ins Café Granier ein


 

back       |      next