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Samstag, 10. Januar 2015

Heute besteht unser Frühstück (wieder draußen) aus Rührei mit Speck, und in den Tee tun wir die Zitronenspalten, die gestern beim Fischessen übriggeblieben sind. Bei uns wird ja nix verschwendet. Unsere lieben Nachbarn fahren dann zur Waschanlage zum Wassertanken, und wir rappeln uns mal auf zu einer Wanderung. Zum Praia do Molhe, dem Strand, auf den wir am Neujahrstag mal von oben heruntergeschaut hatten. Der Rio Arade hat ganz stark Ebbe, als wir losgehen, und dann graben die Einheimischen immer nach allem möglichen Meeresgetier im Schlick. Sie werden auch immer fündig, wenn wir sie so beobachten dabei. Als wir in Ferragudo in Richtung Markthalle gehen, sehen wir, dass das Wasser jetzt schlagartig zurückkommt. Man kann richtig die Welle sehen, die das trockene Flussbett wieder unter Wasser setzt. Dass das alles so schnell gehen würde, haben wir noch nirgends zuvor gesehen. Dann werfen wir noch einen Blick in die Markthalle, in der zwei oder drei Obst- und Gemüsestände und ein Fischstand sind.



in diesem Gebäude befindet sich die Markthalle von Ferragudo



ein Blick in die Markthalle



für die Fischer ist jeder Tag ein Arbeitstag



hier befindet sich eine kleine Weinhandlung



als wir hier vorbeikommen, steigt uns ein unheimlich süßer Duft in die Nasen

Auf dem Weg zum Praia do Molhe steigt uns ein extrem süßer Geruch in die Nasen. Wie Kokos. Oder sind das vielleicht die Mandelbäume, von denen es in der Algarve so viele gibt? Im Februar ist ja Mandelblüte, und dann soll die Algarve aussehen wie tief verschneit. Alles weiß von Mandelblüten. Hier und da stehen tolle Villen; die Küste ist nicht so gnadenlos zugebaut worden wie in anderen Ländern. Wir kommen auch am Casabela Hotel vorbei, das aber jetzt geschlossen ist. Es ist ein schickes Haus mit wunderbaren Kaminen, die ja so typisch sind für die Algarve.



ein Blick auf das Hotel Casabela in toller Lage zum Meer



wir erreichen Praia do Molhe

Dann erreichen wir die Strandbucht auch schon. Eine Treppe führt hinunter an den Strand und zur Mole, die sich endlos hinzieht. Nun steigt uns ein extremer Salzgeruch in die Nasen. Es ist auch schön, den Wellen zuzuschauen. Das Wasser ist wieder so türkis und südländisch, einfach herrlich. Ein paar Angler stehen auf der Mole, ansonsten sind wir hier allein. Ganz am Ende steht das grüne Leuchtfeuer, das wir von unserem Platz aus jeden Abend blinken sehen können. Während wir auf der Mole stehen, sehen wir in der Ferne ein Kriegsschiff kommen. Jetzt wollen wir noch so lange warten, bis es an uns vorbeikommt. Das Schiff kommt schneller als gedacht. Die Besatzung in ihrer Arbeitskluft in dunkelblau mit roten Kragen sieht toll aus. Herbert glaubt, dass auch Frauen darunter sind. Annette kann so weit ja nicht sehen. Auf unserem Rückweg, noch auf der Mole, kommt uns jemand entgegen, der auch bei uns am Platz mit seinem Wohnmobil steht. Er würde uns von unserer Webseite her kennen. Ja ja, das passiert häufiger als man denkt. Zurück in Ferragudo kehren wir noch auf einen Bica (jeder einen) ins Café Duplex ein, auf dem kleinen Largo D. Marcelino Franco, ums Eck zur Kirche. Ach, es ist ein schöner Tag, das können wir nicht anders sagen. Morgen ist Flohmarkt in Ferragudo - Feira das Velharias, (velha heißt alt, das müsste wohl Flohmarkt heißen). Den werden wir uns mal anschauen.



die Mole ist endlos



Sturm und Meer haben einige der riesigen Steine auf die Mole gestoßen



ein paar Angler versuchen ihr Glück



und noch mehr Brocken, die auf der Mole zum Liegen gekommen sind



der Fotograf im Einsatz



ein Kriegsschiff kommt vorbei



dort hinten ist Praia do Pintadinho



die Wellen sind unermüdlich


 



schön, wer so ein Anwesen sein Eigen nennt


 



eine schöne Kachelmalerei in Ferragudo



wir sitzen im Café Duplex auf dem Largo D. Marcelino Franco



wir steigen die Treppen und Gassen hinunter und durch Ferragudo



Alltagsleben in Ferragudo

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