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Dienstag, 13. Januar 2015



auf dem Weg zum Einkaufen in Ferragudo

Heute, an Herberts Geburtstag, müssen wir drinnen frühstücken; der Himmel ist ganz zugezogen. Und wir haben uns überlegt, heute nicht auswärts essen zu gehen, sondern selbst zu kochen. Wochentags sitzt man oft ganz allein in den Restaurants, es ist oft unbeheizt und nicht gemütlich. Das können wir daheim besser haben. Und so laufen wir am späten Vormittag los nach Ferragudo. Zum kleinen Coviran Supermarkt auf der Rua 1 de Maio, um Zwiebeln zu kaufen, und anschließend zum Metzger Belo Horizonte, unten an der Uferstraße, um ein Kilo Rinderhack zu kaufen. Für eine Bolognese. Es ist immer noch kalt und ungemütlich, als wir beschließen, uns auf einen Kaffee ins Q Café zu setzen. Diesmal nach drinnen, hinter Glas. Sie haben auch Wolldecken ausliegen, die Annette sich dann über die Beine legt. Einen Kanonenofen hätten sie hier auch, aber der ist nicht an. Denn ganz so arg ist es nun auch wieder nicht. Hach, sie spielen wieder so tolle Musik hier, zum Beispiel von Elton John "Are You Ready For Love". Als wir heimgehen, reißt der Himmel auf. Jetzt ist das Wetter wie immer. Schön.



manches Geschäft ist geöffnet



fast ganz oben ist der kleine Coviran Supermarkt



hier kaufen wir Zwiebeln



jetzt nehmen wir die steile Straße wieder hinunter



beim Metzger kaufen wir ein Kilo Hackfleisch



so sind die Auslagen beim Metzger


 



im Q Café haben sie sogar einen Kanonenofen



mit einer Decke über den Beinen und im Rücken

Herbert wird dann erstmal ausgiebig beglückwünscht von Rosi und Manfred; einen guten Portwein (Special Reserve Tawny) haben sie als Geschenk für ihn. Wer den am Ende trinken wird, steht aber noch nicht fest, ha ha. (Na, wer wohl?) Wir erzählen den beiden dann von unserer Absicht, eine Bolognese zu kochen, und das Wetter passt ja jetzt wieder zum Draußensitzen und -essen. Herbert räumt noch ein wenig die Garage aus und schmeißt dies und jenes weg. Die Yamaha kommt in die Garage und ist wieder unter Dach und Fach. Dann macht Herbert sich auch schon ans Kochen. Manfred schaut wieder genau, wie alles geht, und dass kein Tropfen Öl in die Pfanne muss. Das Essen schmeckt dann auch richtig gut; die Sonne lacht, und die Flasche Wein wird auch leer. Jetzt der Abwasch, und anschließend gehen wir alle noch auf einen Kaffee in den Ort. Wieder ins Q Café. Gegen 18 Uhr sind wir wieder daheim. Es ist schön, dass alles aufgeräumt und fertig ist. Jetzt können wir uns noch einen letzten schönen Abend machen, mit Blick auf Ferragudo aus dem Fenster. Die Kirchglocken läuten alle halbe Stunde, und vielleicht kommen wir ja irgendwann einmal wieder hierher? Ferragudo wird dann hoffentlich noch bestehen, wenn man deren Slogan beim Wort nimmt: "Ferragudo - Vila com Futuro" (Stadt mit Zukunft). Morgen Vormittag werden wir von hier aufbrechen.



Herbert kocht eine Bolognese

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