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Samstag, 03. Januar 2015



das kleine Lebensmittelgeschäft (links die vergitterte Tür) ist geschlossen

Fürs Wochenende brauchen wir noch etwas Obst und eine Gallone Wasser und eine Packung Nudeln. Das wollen wir alles in dem kleinen Lebensmittelladen auf der Hauptgeschäftsgasse von Ferragudo kaufen. Dann bekommen uns die Einheimischen mal wieder zu Gesicht und wir geben das Geld lokal aus und haben auch nicht so weit zu tragen. Als wir gegen Mittag losgehen, hält plötzlich ein Smart neben uns an. Petra und Dieter sitzen darin (es sieht immer lustig aus; zwei Leute in so einem kleinen Auto, wie Riesenbabies). Sie sind mittlerweile auch mit ihrem Phoenix hierher nach Ferragudo gekommen und stehen auf der Wiese, aber sie finden die Nächte viel zu kalt und wollen wieder zurückkehren nach Santa Luzia, wo es an der Lagune nachts viel milder ist. Wir gehen dann aus Neugier auch mal in den Charity-Shop, wo es viel Kleidung und noch mehr Bücher gibt. Alles zum kleinsten Preis. Jetzt über eine der zwei Brücken und hinein in die niedliche bucklige kopfsteingepflasterte Gasse, die noch immer ganz weihnachtlich ist. Im Ort spielt auch immer noch Weihnachtsmusik aus mehreren Lautsprechern, die übrigens bis zu uns an den Platz schallt. Das kleine Lebensmittelgeschäft ist geschlossen, aber viele andere Geschäfte sind geöffnet. Na ja.


 



im Q Café gibt es alles mögliche zu kaufen



schön ist es, wenn man nicht frieren muss

Wir setzen uns jetzt erstmal ins Q Café, einen Pavillon am Rio Arade. Dort gibt es auch Zeitungen und Liköre und Kunsthandwerk und alles mögliche andere zu kaufen. Für Schlechtwetter haben sie auch einen verglasten Raum, aber wir wollen draußen in der Sonne sitzen. Zwischendurch kommen auch die zwei Reiter, die wir fast täglich an unserem Platz vorbeireiten sehen, hier vorbeireiten. Irgendwann verlassen wir das Q Café (komischer Name) und wollen nun in einem großen Bogen und über den Berg hinweg zum Lidl gehen. Dabei kommen wir an sehr hübschen und hübsch gelegenen Häusern vorbei; durch den Ortsteil Bela Vista (Schöne Aussicht) und durch Parchal, das eher alteingesessen ist. Dann sind wir beim Lidl, aber das Brot wollen wir nebenan im neuen Café namens Crocante kaufen, wo man immerhin mit "Fábrico proprio" (eigene Herstellung) wirbt. Eine Wolke von frischgebackenem Brot steigt einem schon von weitem aus der Backstube in die Nase. So, jetzt nach Hause. Wie immer können wir noch eine ganze Weile draußen sitzen, aber wie immer schließen wir auch recht bald die Tür und lassen auf diese Weise die Wärme drinnen im Wohnraum. Heute Abend gibt es Shrimps mit Herberts selbstgemachter Dressingsauce, aber die Shrimps sind völlig geschmacksneutral, die müssen wir nicht wieder kaufen. Heute bleiben wir bis halb elf auf.



wir gehen durch den Ortsteil Bela Vista - hier oben hat man in der Tat eine schöne Aussicht


 



wenn man jeden Tag heimkehrt und diesen Anblick hat . . .



beim Lidl



im neuen Café CroCante



wir genießen wieder die Sonne und den Blick auf Ferragudo und das Wasser



die Segelschule ist wieder unterwegs - drei Mädchen und zwei Jungen sind die Schüler



unser Abendessen

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