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Dienstag, 06. Januar 2015



gemeinsam schälen wir die Garnelen

Wir wollen heute mal wieder etwas schönes kochen bzw. selbst zubereiten. Und zwar Garnelen. Das sagen wir Rosi und Manfred, als wir uns auf den Weg zum Einkaufen machen wollen. Sie sagen uns, dass sie sich gern an dem Essen beteiligen wollen, und so kaufen wir dann zwei Tüten Garnelen bzw. Prawns à 800g. Die Köpfe sind schon ab, und es sind dann etwa 40 Stück in jeder Tüte. Auf den ersten Blick ziemlich viele, aber sie schrumpfen ja noch in der Pfanne. Nachdem sie aufgetaut sind, machen wir uns ans Schälen, was einfacher ist als gedacht. Die Schale fällt fast von allein ab und ist weich und knautschig, anders als bei fertigen Crevetten. Annette ist dann gerade mit dem Schälen von zwei Knollen Knoblauch fertig, als unsere lieben Nachbarn zu uns herüberkommen und nach dem rechten schauen. Sie staunen über die Menge Knoblauch, die bei uns auf dem Tisch liegt. Und so lässt Annette die dritte Knolle Knoblauch weg, die sie eigentlich noch vorgesehen hatte.



das Kochen kann beginnen

Dann stellt Manfred den Generator auf und die Elektropfanne bereit. Herbert macht sich ans Werk. Petersilie und Koriander und kleine Tomaten und Zitrone stehen auch schon auf dem Tisch. Alles sieht toll aus vor der Kulisse von Ferragudo und dem Rio Arade. Wir haben aber auch wirklich ein grandioses Plätzchen hier für uns. Im heißen Olivenöl (das Olivenöl in die kalte Pfanne geben und erst dann einschalten) färben sich die Garnelen nun peu à peu rosa. Die Ladung Knoblauch, die Herbert nur grob halbiert hat, kommt hinzu, die Tomaten, das Grünzeug, ein paar Zitronenscheiben auch, und nach wenigen Minuten sind die Garnelen schon fertig. Wir können uns vorstellen, dass bestimmt viele auch gern mal Meeresfrüchte machen würden, sich aber nicht an die Zubereitung trauen. Hier im Süden sind die Preise für Meeresfrüchte ja längst nicht so teuer wie bei uns in Deutschland; hier sie sind ja praktisch Grundnahrungsmittel, und man bekommt sie überall zu kaufen. Auch lose im Supermarkt. Jetzt sitzen wir jedenfalls und genießen das schöne Essen. Dazu eine Flasche Wein aus dem Alentejo. Schade nur, dass gerade eine Wolke vor der Sonne steht und die Temperaturen kurz mal rapide abfallen. Dann ist alles wieder gut, und Rosi und Manfred sind ziemlich begeistert von den Garnelen. Rosi glaubt, dass ihr der viele Knoblauch am Abend gut einheizen wird, und Annette versteht gar nicht, was Rosi damit meint. Nach dem Essen schaut sich Rosi das Finale der Vierschanzentournee an, und Manfred macht sich an den Abwasch. Wir sitzen in der Sonne und tun nichts. Am Abend wird es Annette auch richtig warm. Herbert soll mal an ihre Oberschenkel fassen, wie warm die sind. Annette hatte bisher nie den Zusammenhang von Knoblauch und innerer Wärme bemerkt, aber jetzt weiß sie ihn. Das Phänomen tritt häufig auf, und wahrscheinlich immer, wenn wir Knoblauch gegessen haben. Gell, man lernt eben nie aus.



Wer hat als Koch schon so einen Arbeitsplatz?



die Garnelen färben sich langsam rosa (man sieht genau, wo der Heizring entlanggeht)



jetzt noch die Tomaten und das Grünzeug hinein . . .


 



Ta-taa - es ist angerichtet

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