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Mittwoch, 14. Januar 2015



wir umfahren Portimão und stoßen dann auf die Nationalstraße

So, heute soll es weitergehen. Das Zusammenpacken an Bord geht dann immer recht schnell; es sind geübte Handgriffe. Fernseher kippsicher stellen, die Porzellantassen und -teller auch, und so weiter. Die Fußmatten weg, die Auffahrklötze auch und schon kann es losgehen. Wir wollen Portimão umfahren, statt mitten durch die Stadt zu fahren. Das sind nur wenige Kilometer Umweg, aber es fährt sich deutlich leichter. Dann stoßen wir auf die N125, die Nationalstraße und fahren gen Westen. Jetzt ist auch die Sonne wieder da, denn bis zum Losfahren war der Himmel bedeckt und ganz trist. Man macht sich ja keinen Begriff, wieviel Wasser vom Dach herunterkam. Die ersten Fotos, die Annette heute schießt während der Fahrt, zeigen alle nur eine verschwommene Windschutzscheibe. Unser heutiges Ziel ist die Stadt Lagos, die wir Rosi und Manfred mal zeigen wollen. Der Stellplatz von Lagos am Stadion ist nicht besonders schön, und so werden wir wohl nur ein oder zwei Nächte dort bleiben.



über den Rio Arade, an dem wir in den letzten Tagen gestanden hatten, geht es nun



da hinten verläuft die Autobahn

Ruckzuck geht es auf der N125 voran; wir durchfahren das Nadelöhr Odiáxere (Odiáscher) und schon erreichen wir Lagos bzw. die BP-Tankstelle, wo wir unbedingt Gas tanken müssen. 36 Liter passen in unsere Gasflaschen (knapp 44 Liter hätten insgesamt hineingepasst). Wir sehen dann schon von weitem, dass genug Platz ist auf dem Stellplatz. Aber die Wohnmobile stehen jetzt auch in Zweierreihen, das heißt auf den regulären Plätzen und parallel davor auf der Brachfläche. Wir stellen unseren Phoenix dann auch auf die Brachfläche, weil man da besser rangieren kann und weil da mehr Sonne ist. Man kann sich da auch mehr ausbreiten. Dann warten wir auf Rosi und Manfred, die in Ferragudo noch zur Waschanlage wollten. Sie kommen nur wenige Minuten später hier an. Da hat sich das Herausstellen der Stühle zum Platzreservieren gar nicht gelohnt. Jetzt wird nicht lange gefackelt, sondern sich stadtfein gemacht und losgegangen in den Ort. 



bei BP in Lagos tanken wir Gas



wir sehen schon von weitem, dass genug Platz ist auf dem Stellplatz von Lagos



ein Blick in die Marina von Lagos



wir bummeln die schöne Promenade entlang

Wir stoßen auf die schöne Promenade namens Avenida dos Descobrimentos (die Avenida der Entdeckungen), die parallel zum Fluss führt. Der Blick auf die Marina ist schön, und es liegen schicke Boote hier. Wir gehen in die Markthalle von 1924, steigen ihr auch aufs Dach und genießen den Blick auf die Promenade und alles. Einige Wohnmobile stehen auf der anderen Flußseite. Dann bummeln wir durch Lagos. Wie lange waren wir nicht mehr hier? Vielleicht drei Jahre? Wir überqueren den Praça Gil Eannes und kommen zu dem alten Haus mit den grünen Kacheln, das in keinem Reiseführer fehlt. Dann laufen wir durch die Rua 25 de Abril, wo schöne kleine Restaurants auf Gäste warten. Alles sieht hier sehr ansprechend aus, und gar nicht teuer.



in der Markthalle von 1924



ruckzuck wird der Fisch entschuppt



vom Dach der Markthalle aus haben wir diesen Ausblick



hier oben beginnt auch die Oberstadt; zur Zeit haben sie hier eine Kunstausstellung



das grüne gekachelte Haus fehlt bestimmt in keinem Reiseführer oder Reisebericht von Lagos



wir bummeln ein wenig durch die Altstadt von Lagos



Lagos ist eine charmante alte Stadt



auf der Rua 25 de Abril gibt es einige hübsche kleine Restaurants


 


 



nun sind wir an der alten Festung angelangt

Bis zur alten Festung namens Forte da Ponta da Bandeira laufen wir vor, die sich fast am Ende der Promenade befindet. Dann geht es noch auf die Mole und dann zurück und in die Marina, wo wir noch auf einen Kaffee einkehren wollen. Wir suchen uns das Cais J Café aus. (Diesmal bezieht sich der Buchstabe auf den Kai.) Hier sitzen wir eine ganze Weile in der Sonne bei Salat und Toast und Juice und allem. Dann geht es heimwärts. Was uns auffällt ist, dass hier gar kein Wind geht und dass es am Abend deutlich wärmer draußen ist. Dafür ist es hier extrem unruhig; die Kinder werden zum Stadion gebracht zum Fußballspielen, dann wieder abgeholt. Tür auf, Tür zu und mit quietschenden Autoreifen davongefahren. Auf dem Schotter hört sich das ganze recht übel an. Dennoch hoffen wir auf eine gute Nacht.



ein Blick auf die Festung namens Forte da Ponta da Bandeira



der Blick auf Lagos ist von der Mole aus doch richtig hübsch


 


 



Blick auf eine der Kirchen von Lagos



immer mal schippert ein Boot entlang



diese Brücke führt hinüber zur Marina


 



in der Marina gibt es schicke Kneipen und Restaurants



wir sitzen im Cais J Café



zurück am Stellplatz von Lagos



wir haben uns auf die Brachfläche gestellt, wo wir uns besser ausbreiten können



unsere Tagesroute ca. 23km

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