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Montag, 06. Januar 2014



wir sind auf der Suche nach der Post

Morgens läuten die Kirchglocken auf spanischer Seite achtmal und auf der portugiesischen Seite siebenmal. Zeit zum Aufstehen also. Aber so richtig wird das Wetter heute nicht, und so richten wir uns gleich darauf ein, heute nicht mit dem Boot zu fahren, sondern nur einfach so in Alcoutim zu bleiben. Wir müssen heute unbedingt zur Post und da unser Vodafone Guthaben fürs Internet aufladen lassen. Auch brauchen wir dringend Spülmittel und Zahncreme. Als wir nach einem späten Frühstück losziehen, ist es nicht besonders warm draußen und wir sind entsprechend angezogen.



Correios (Cor-rey-usch) ist die Post

Wir fragen jemanden auf der Straße nach dem Weg zur Post und finden diese dann ganz schnell auf einer der steilen Straßen, die vom Hauptplatz abgehen. Puh, ist das eine Hitze auf er Post. Die Klimaanlage bläst warme Luft in den kleinen Schalterraum. Es dauert und dauert, bis die Leute vor uns endlich fertig sind. Annette muss zweimal hinaus auf die Straße gehen, weil ihr drinnen schlecht wird von der Heizungsluft. Ein junges holländisches Paar ist mittlerweile auch eingetrudelt. Als wir endlich dran sind, vergessen wir zu fragen, ob es im Ort einen Supermercado oder Minimercado gibt. Herbert glaubt, dass ganz oben an der Überlandstraße ein Continente sein könnte, weil es da gestern ein Werbeschild gegeben hat. Wir laufen bis ganz hinauf, aber da ist nichts. Dann fragen wir in einer Werkstatt nach einem Minimercado und erfahren, dass es mitten im Ort einen geben würde.



wir steigen Alcoutim aufs Dach



unten im Ort finden wir diesen von außen unscheinbaren Minimercado

Auf dem Weg hinunter finden wir einen Chinaladen, wo wir zumindest schonmal das Spülmittel und die Zahncreme kaufen können. Unten bei der Anlegestelle für die Boote sehen wir dann auch den Minimercado, der bis unters Dach vollgestopft ist mit Waren. Dort kaufen wir ein paar Bananen und Semmeln. Das Brot ist schon so gut wie ausverkauft; vielleicht ist das Sortiment morgen ja besser. So, jetzt wollen wir noch einen Kaffee trinken. An dem Pavillon, wo wir gestern auch waren. Wir haben zwar noch unseren Kuchen daheim, aber ein Kaffee geht immer. Heute setzen wir uns an einen anderen Tisch und haben einen ganz anderen Blick auf alles.



das Brot ist schon fast ausverkauft



bis unters Dach stapeln sich die Waren



hier am grünen runden Pavillon kehren wir wieder auf einen Kaffee ein



es ist Selbstbedienung wie so oft



Hundi, wenn du nachher mit uns mitgehst nach Hause, haben wir ein Guti für dich



mit Selbstauslöser



ein Maler malt ein Bild



der Zöllner steht hier bei Regen und Wind und Tag und Nacht



an der Anlegestelle vorbei bummeln wir

Dann machen wir uns auf den Heimweg. Längst trägt Annette ihre Jacke über dem Arm. Daheim sitzen wir dann noch bei Kaffee und Kuchen draußen in der Sonne. Barfuß, versteht sich. Um vier fängt Herbert mit dem Gulasch an, wofür wir schon gestern Abend ein Stück Fleisch aus dem Eisfach gelegt hatten. Den Gulasch gibt es zwei Stunden später. Dem Herbert geht es den ganzen Abend lang gar nicht so gut. Als würde er eine Krankheit ausbrüten. Er geht schon um neun zu Bett. Annette schaut sich noch den Film / Reportage über Otto Weidt an. Zum einen, weil sie sich immer sehr interessiert für die Zeit damals und zum anderen, weil Otto Weidt Rostocker war. Um 23:15 Uhr geht sie zu Bett.



Alcoutim ist ein charmanter kleiner Ort



wir laufen um die Kirche herum



und hier stehen die Wohnmobile in Alcoutim



nachmittags bei Kaffee und Kuchen wie so oft



heute sogar mal barfuß

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