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Dienstag, 14. Januar 2014



ein neuer Tag beginnt in Milfontes

Um halb sieben sitzt Annette schon am Reisebericht, denn heute muss sie ja zwei Tage schreiben. Gestern, an Herberts Geburtstag, wollte sie sich nicht hinsetzen dafür. Dann sind wir auch mal gespannt, wie das Wetter heute sein wird, denn nachts kamen ständig Regenschauer herunter. So wie jetzt auch, immer für ein paar Sekunden. Um elf Uhr Ortszeit gehen wir aber doch mal los, weil die Geschäfte ja über Mittag zumachen.



wir sind im Jeansladen

Annette könnte eine neue Jeans gebrauchen. Früher hat ihr die Marke Lee immer gut gefallen; die haben am Hintern immer toll ausgesehen. Und hier in Milfontes finden wir sogar einen Laden, der verschiedene Jeansmarken hat. Aber heutzutage sind die Jeans ja immer schon beim Kaufen so zerrissen und sehen aus wie schon drei Jahre getragen. So eine will Annette nicht. Es gibt dann eine Lee (W33 L33), die ihr passt, aber nicht gefällt. Der Stoff ist viel zu dick und rauh, die Hosenbeine so eng, dass sie es lieber sein lässt. Auch in allen anderen Geschäften werden wir nicht fündig, was Klamotten angeht, weil die portugiesischen Sachen alle viel zu klein sind für unsereinen. Unsere Größen finden wir so gut wie gar nicht. Da kommt man sich vor wie ein Trampel (zärtlich hüpft das Mammut), auch wenn man nur Kleidergröße 38/40 hat und die ja nicht unbedingt übergroß ist.



im Café Paparoca ist es ja doch am gemütlichsten

Auf unserem Rückweg kehren wir auch wieder ins Paparoca ein, weil es da doch so gemütlich ist. Der nächste Regenguss kommt herunter. Dann laufen wir parallel zur Lagune bis vor zur Mündung. Die Wellen sind ganz schön arg heute, aber der Wind ist ja auch nicht ohne. Nur gut, dass es in den letzten Tagen nie kalt war. Wir gehen dann heim, bleiben da bis 16 Uhr und ziehen nochmal los. Wir wollen einen Toast essen, damit wir abends nicht kochen müssen. In einem der Cafés sitzen wir und entscheiden uns für Tosta (Toschta) Alentejana, mit Schinken, Käse, Knoblauch, Öl und Oregano - Presunto, Queijo, Alho, Azeite, Oregão. (Für je 2 EUR.) Dann drehen wir noch eine Runde durch Milfontes und kommen durch einen Stadtteil, den wir noch nie vorher gesehen haben. Alles wirkt ziemlich neu hier, aber eine Markthalle haben sie auch. Die ist aber jetzt am späten Nachmittag geschlossen. Im Supermarkt kaufen wir noch Birnen und Orangen, 3,5kg für 2 EUR. Abends machen wir es uns an Bord gemütlich. Später erreicht uns eine Nachricht von Rosi und Manfred aus Marokko, wo es regnet bei 11°C. Wohnmobile sind nicht so viele unterwegs, schreiben sie, es ist überall genug Platz, aber beim Lidl in Algeciras, wo man die Fährtickets bei Carlos kauft, standen so 80 bis 100 Wohnmobile, die von Marokko zurückkamen.



die Schubläden der Tischchen im Paparoca sind wunderschön dekoriert


 



wieder ein Blick aufs Meer bzw. auf die Lagune von Milfontes - es ist der Río Mira



am Meer sind wir immer sehr glücklich



mit Selbstauslöser


 



auf dem großen Platz, dem Largo Brito Pais



am frühen Abend wollen wir heute mal einen Toast essen



der Herr isst einen Tosta Alentejana



wir tun noch ein paar Schritte durch Milfontes



Männer spielen Domino


 



dies ist die Kirche von Milfontes (aus dem Jahre 2000)

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