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Mittwoch, 22. Januar 2014



durch dieses Dorf kommen wir, als wir Praia de Odeceixe verlassen

Eigentlich wollten wir gestern schon weitergefahren sein, aber dann war das Wetter so hässlich, dass wir einfach nur daheimgeblieben sind und nichts weiter getan haben. Jetzt am Vormittag wollen wir aber doch los, und es sieht sogar recht freundlich aus am Himmel. Dann zieht der Himmel wieder zu, reißen die Wolken wieder auf und hin und her, bis wir in Portimão, unserem heutigen Ziel, angekommen sind. Ja, wir wollen nochmal zurück nach Portimão, weil wir dies und das zu erledigen haben. Wäsche waschen, Bücher tauschen, Geld von der Deutschen Bank in Portimão holen und noch dies und das. Auch ein wenig die Zeit vertreiben, denn der Winter ist noch lang und es ist zu früh, jetzt schon nach Norden bzw. an die Westküste aufzubrechen. Um halb elf fahren wir los.



wir erreichen das Dorf Rogil, das an der N120 liegt



es ist eine hübsche Fahrt und der Himmel wechselt ständig sein Licht

Zuerst auf der N120 bis Aljezur und dann biegen wir ab auf die Bergstraße in Richtung Monchique. Es sieht nach einer ziemlichen Abkürzung aus, wenn wir über Monchique fahren und nicht unten die Küstenstraße über Lagos. Und die Bergstraße lasst sich richtig gut befahren; hier waren wir vor zwei Jahren mal, als ein größerer Straßenabschnitt neu geteert wurde. Jetzt ist alles fertig; die Straße breit genug und Verkehr ist hier nur wenig. Wir kommen durch Bergdörfer wie Marmelete und Casais und steigen zwischendurch auch mal auf 574m hinauf. In der Ferne können wir auch das Meer sehen.



Blick auf die Kirche von Aljezur - hier biegen wir nach rechts ab in Richtung Monchique



jetzt geht es auf der Bergstraße weiter



ganz in der Ferne können wir das Meer sehen

Dann erreichen wir das Dorf Neve mit seinem großen Steinbruch, der hier alles dominiert. Hier biegen wir nach Süden, nach Portimão ab, auf die N266. Noch 21km bis zu unserem Ziel. Wir kommen an Caldas de Monchique, den "warmen Quellen von Monchique" vorbei. Hier und da sind Ausflugsrestaurants und Töpfereien für die Tagesgäste, die hierherkommen. Dann erreichen wir Portimão.



in Neve sieht man nichts als den riesigen Steinbruch



bei Caldas de Monchique, den warmen Quellen von Monchique, gibt es Restaurants und Töpfereien entlang der Route

Jetzt zum Lidl für etwas Obst und Gemüse, dann Gas tanken bei Galp auf der großen Hauptstraße, wo sich auch der riesige Continente Komplex befindet. Dann hin zum Stellplatz an der Marina. Dass es hier jetzt nach Weihnachten voll sein würde, hatten wir uns schon gedacht, aber dass hier so viele Wohnmobile sein würden, dass wir nicht mal mehr auf Schotter stehen können? Ein Wahnsinn; hier sind wohl hundert Wohnmobile, und jedes Jahr werden es mehr. Aber erstmal müssen wir Wasser tanken und die Tanks leeren. Dann einen Platz suchen, der nicht unter Wasser steht. Wir finden dann einen auf einem Stück Gras. Der ist zwar nicht gerade trocken und fest, aber etwas besseres ist nicht zu haben. Und in den kommenden Tagen soll es ja nur Schönwetter geben. Annette läuft dann gleich mal los nach Portimão zur Deutschen Bank, denn man bekommt ja täglich immer nur 200 EUR am Automaten. Um 14:45 Uhr geht sie los und braucht genau eine Stunde, bis sie zurück ist. Heute machen wir nicht mehr viel, und das Gute ist, dass abends nicht so viele Generatoren laufen und Krach machen wie es vor Weihnachten der Fall war. Die Nacht wird milde.



Ankunft am Stellplatz von Praia da Rocha



unsere Tagesroute ca. 71km

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