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Sonntag, 19. Januar 2014

Schon wieder so eine stürmische Nacht. Also so soll es nicht weitergehen für uns; wir kommen ja kaum noch in den Schlaf. Um zwei oder drei Uhr überlegen wir, ob wir woanders hinfahren sollen, dem Sturm und Lärm zu entkommen. Aber dazu können wir uns dann doch nicht aufrappeln so mitten in der Nacht. Morgens schauen wir mal auf die Wetterkarte, wo man sich ja auch die Windvorhersagen anschauen kann, was wir bis dahin nie gemacht hatten. In der letzten Nacht gab es die Windstufe 4-5. Für die kommende Nacht soll sie Stufe 2 betragen. Müssten wir also doch nicht weg von hier, wenn nur noch die Hälfte angekündigt ist. Am späten Vormittag lässt Herbert mal den Generator laufen, damit unsere Batterien wieder 100% Kapazität erreichen. Ein toller Regenbogen tut sich auf über der Bucht von Praia de Odeceixe. Ansonsten richten wir uns auf einen gemütlichen Tag an Bord ein, hören den ganzen Tag Radio M80 (M Oitenta, M Achtzig). Ja, ja, nach Radio Gilão und Radio Guadiana (beides Flussnamen) und Radio RFM und Radio RR, Radio Renascença (Renasch-senza) im Hinterland bekommen wir endlich mal wieder M80 hinein. Wobei die anderen Radiosender auch alle gut waren, sonst könnte sich Annette ja nicht mehr an deren Namen erinnern. Im Gegensatz zu anderen Reisenden hören wir im Ausland niemals deutsches Radio über Satellit. Nein, vielen Dank, aber die Staumeldungen alle dreißig Minuten wollen wir uns wirklich nicht antun. Außerdem lernt bzw. hört man da die Landessprache ja nie. Dann lieber die einheimischen Radiosender, die tolle Sachen spielen wie Got To Get In To Get Out, von Genesis. Oder Lavender, von Marillion. Sie spielen aber auch flotte Sachen wie Hungry Like The Wolf, von Duran Duran. (Das war mal die Filmmusik vom Film Small Sacrifices - kleine Opfer, mit Farrah Fawcett, ein authentischer Fall, der verfilmt wurde.) Oder So Long, von Fisher Z. Kennt keiner? Weil man im deutschen Radio immer nur die Charts rauf und runter spielt und eben die Staumeldungen, die es übrigens in keinem anderen Land gibt. -- Der Tag geht also so dahin; Herbert setzt sich auch mal nach draußen, als die Sonne kurz da ist. Ansonsten passiert heute nicht allzu viel. Morgen wollen wir mal in den Ort gehen.

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