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Sonntag, 26. Januar 2014



ein Fischerboot kommt angetuckert

Heute ist die Weißwäsche an der Reihe, denn wenn wir in den Waschsalon gehen, dann sind es immer Berge von Wäsche, die wir haben. Annette macht ja so gut wie keine Handwäsche, zum einen, weil sie zu faul dafür ist, zum anderen, weil wir genug andere Kleidung, Geschirr- und Handtücher usw. an Bord haben. Und außerdem verbraucht man viel zu viel Wasser und Waschmittel bei Handwäsche. Es sieht immer wie bei den Zigeunern aus, wenn auf Stellplätzen, auf denen das Wasser kostenlos und ohne Münzen zu haben ist, ein jeder anfängt, in Schüsseln seine Wäsche zu waschen und aufzuhängen. Und wie fadenscheinig die Wäsche davon wird. Vom Auswringen. Aber egal, jeder macht es, wie er denkt. Jetzt jedenfalls müssen wir bis 14 Uhr Ortszeit warten, bis alles trocken ist und können dann loslaufen auf einen Bummel.



wir sind mal wieder auf der Holzpromenade von Praia da Rocha unterwegs

Das Wetter ist heute auch wieder sagenhaft schön. Wir laufen die Holzpromenade entlang bis ganz ans Ende. Ganz schön voll ist es heute in den Cafés. Aber sonntags kommen die Leute eben immer zum Flanieren. Der Blick auf die rötlichen Felsen am Strand ist heute besonders schön unter blauem Himmel. Wir kehren dann wieder in die Moonlight Bar ein; diesmal auf einen Toast. Herbert hat sich übrigens entschieden, in diesem Winter doch nicht mehr nach Marokko zu fahren. Seine Entscheidung fiel in diesem hübschen Café in Milfontes am 14. Januar, wo es so herrlich gemütlich war. Es wären zu viele Kilometer und das Geld, das für den Diesel und jede Übernachtung draufginge, könnten wir ebenso gut hier in Europa ausgeben. Hier ist alles gemütlicher; dort alles spartanischer. Annette ist sehr erleichtert; ihr fallen die Überwinterungen zunehmend schwerer. Aber wenigstens fühlen sich die letzten Tage schon wie Hochsommer an und im Sommer haben wir wieder viel mehr Möglichkeiten. Als wir jetzt wieder daheim sind, können wir beide barfuß bis zum frühen Abend draußen sitzen. (Das Geheimnis für kleine Wäscheberge, ha ha.)



Blick zur Hafeneinfahrt in den Hafen von Portimão



von hier oben sehen die Felsen heute besonders schön aus


 

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