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Mittwoch, 23. Januar 2013



ein allerletzter Eindruck von Elvas und Portugal

Zum Glück regnet es am Morgen nicht mehr, sodass wir jetzt aufbrechen können in Richtung Spanien. Einen kurzen Moment überlegen wir noch, ob wir nicht doch noch ins 20km entfernte Campo Maior fahren sollten, aber irgendwie ist bei uns die Luft raus. Wir wollen jetzt in den Süden. Einen letzten Eindruck haben wir noch von Portugal, als wir an diesem Brunnen vorbeifahren und dann geht alles ganz schnell. Ruckzuck sind wir auf der Autobahn in Richtung Badajoz. Etwas wehmütig werden wir dann doch, als wir Portugal nach über 5 Monaten verlassen. So schöne Erinnerungen nehmen wir mit, und das gute ist, dass wir jederzeit in unseren Reiseberichten nachlesen können, was wir so alles erlebt haben.



wir erreichen Spanien



über den Rio Guadiana geht es, die natürliche Grenze zu Spanien



Großstadtgetümmel wie hier in Badajoz sind wir nach 5 Monaten in Portugal gar nicht mehr gewöhnt

Wir durchfahren dann die Stadt Badajoz, die uns riesig erscheint und wohl auch riesig ist. Jedenfalls sind wir das Großstadtgetümmel gar nicht mehr gewöhnt, denn weder waren die von uns besuchten Städte in Portugal so riesig, noch ging es da so hektisch zu wie hier. Dann aber, auf der Fahrt in Richtung Zafra, ist das Land wieder nur ganz dünn besiedelt, teils geht die Straße schnurgerade. Auf den 80km gibt es nur ganz wenige Ortschaften zu sehen, und auch manche überschwemmten Weiden; hier muss es also auch ziemlich geregnet haben.



immer geradeaus geht es durch dünnbesiedeltes Land



Blick auf den Ort Feria mit seiner Burg hoch oben

hier muss in letzter Zeit auch einiger Regen heruntergekommen sein

Dann erreichen wir die Stadt Zafra und halten erstmal beim Carrefour für ein Brot zum Frühstück. Annette geht dort schnell aufs Klo und als sie zurückkommt und Herbert erzählen will, dass das Licht nicht ging, dass der Knopf von der Klospülung lose war und dass ihr die Verkleidung des Seifenspenders bei der Benutzung herunterfiel, sagt er zu ihr: Hier sieht aber alles liederlich aus, das sind wir aber von Portugal ganz anders gewöhnt. Stimmt, aber es ist halt ein anderes Land mit einer anderen Mentalität.

wir parken auf dem Parkplatz in der Nähe des Hospitals

Nach einigem Hin- und Herkurven durch die Stadt - es gibt auch einen Parkplatz für Wohnmobile, der uns aber nicht zusagt - biegen wir ab in die Straße, wo sich das Hospital befindet. Wir fahren am Hospital vorbei und fahren direkt auf einen Parkplatz am Ende der Straße. Nicht schlecht, denn von hier aus ist es nicht weit in die Altstadt.

Blick auf die Kapelle San José

wir sind auf dem Plaza Grande

Nach einem späten Frühstück machen wir uns also auf in die Stadt, kommen durch ein paar schöne Straßen und landen auf dem Plaza Grande, der mit seinen Arkaden und sogar Palmen schon recht südländisch anmutet. Obwohl wir uns ja hier im Bezirk Extremadura befinden. Wir laufen dann weiter und kommen zu einem anderen Platz, wo wir auch die Stierkampfarena sehen. Aber schade, dass man das Gebäude so mit Werbeplakaten zugekleistert hat.

die weißen Wohnhäuser haben schmiedeeiserne Balkone

auf dem Plaza de España

Blick auf die Stierkampfarena von Zafra

Dann gelangen wir in einen Park namens Parque de la Paz. Nebenan gibt es ein Café namens Las Palomas - die Tauben - und die sehen wir dann im Park. Sie werden gerade gefüttert von einer Parkangestellten. Das Wetter ist heute nicht allzu gut und es ist auch ziemlich kalt. Und so macht alles einen nicht so erfreulichen Eindruck.

wir gehen in den Parque de la Paz

gerade werden die Tauben gefüttert

Blick auf den Alcázar, den Burgpalast der Herzöge von Feria

Schließlich kommen wir zum Alcázar, den Burgpalast, den die Herzöge von Feria (sind wir nicht vorhin an Feria vorbeigefahren?) im 15./16. Jh. bauen ließen. Heutzutage befindet sich ein Parador in ihm, das sind zu Hotels umgebaute ehemalige und meist feudale Bauten im ganzen Land. Den Renaissance-Innenhof kann man besichtigen, und das machen wir auch.

man kann den Innenhof des Burgpalastes besichtigen

der Burgpalast ist aus dem 15./16. Jahrhundert

in diese alte Farmacia wollen wir mal einen Blick werfen

Bei unserem weiteren Gang durch die Stadt kommen wir an dieser alten Apotheke vorbei, die wahrhaft prächtig aussieht. und weil wir neugierig sind, gehen wir mal hinein und kaufen eine Schachtel Aspirin. Innen ist es wie im Museum, so schön warme Farben und alles.

drinnen ist es sehr heimelig und warm

das Tor zum Innenhof des Kulturhauses

Dann kommen wir zum Casa de Cultura, einem ganz wunderbaren Gebäude mit einem kleinen Innenhof. Hier zeigt sich Spanien von seiner besten Seite. Auch wenn wir in vielen Gassen in die offenstehenden Hauseingänge schauen, so sehen wir farbig gekachelte Flure, so richtig feudal und hochherrschaftlich ist alles.

der Innenhof hat das typisch südländische Flair

vom Plaza Grande gelangen wir . . .

Auf unserem Heimweg kommen wir nochmal über den Plaza Grande und gelangen von dort auf den direkt angrenzenden Plaza Chica, der etwas kleiner ist (sonst hätte er ja auch Grande geheißen). Durch das Tor namens Porta del Cubo kehren wir wieder heim und kochen uns mal wieder eine Hühnersuppe, genau das richtige bei diesem Wetter und man muss auch nicht erst krank sein dafür. Das Huhn hatten wir noch in Portugal gekauft. Abends ist der Parkplatz dann richtig voll; vielleicht sind es Besucher vom nahen Krankenhaus? Und nachts regnet es wieder ausgiebig.

. . . zum angrenzenden Plaza Chica

durch das Porta del Cubo gehen wir wieder heim



unsere Tagesroute ca. 94km

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