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Donnerstag, 03. Januar 2013



für uns ist die Costa Vicentina die schönste Küstenregion von ganz Südeuropa

Seit Weihnachten und den vielen Feiertagen sind wir ganz aus dem Rhythmus gekommen und wissen gar nicht mehr, welchen Wochentag wir eigentlich haben. Den ganzen Tag über glauben wir, dass heute Freitag ist. Über Mittag machen wir uns mal wieder auf zu einer Wanderung an der Küste entlang. Diesen Weg sind wir zwar schon so oft gelaufen, aber es zieht uns immer wieder in diese Gegend zurück. Die Costa Vicentina ist auch einfach zauberhaft und lässt uns nicht los. Ein paar unermüdliche Surfer sind natürlich auch im Wasser, und überhaupt sind wir erstaunt, wieviel Wohnmobile hier am Praia da Amado stehen. Letztes Jahr im Januar waren nur 3 weitere Wohnmobile hier mit uns. Jetzt sind es bestimmt fünfzehn. Aber vielleicht hat das noch mit den Feiertagen zu tun.



immer wieder müssen wir stehenbleiben und die Aussichten bewundern



schon so oft waren wir hier, und es zieht uns immer wieder hierher zurück



Holzwege führen bis an die Klippen, wo man sich ansonsten gar nicht hingetraut hätte



heute ist der Atlantik recht zahm und wohlgefällig



hier bleiben wir eine ganze Weile sitzen

Wir setzen uns dann eine ganze Zeit lang auf eine der angelegten Holzterrassen und genießen die Blicke aufs Meer. Wobei sich der Atlantik heute recht zahm gibt; wir haben ihn auch schon ganz anders erlebt. Am Restaurant O Forno kommen wir vorbei, das, so lesen wir, von November bis Ende Februar geschlossen bleibt. Gegenüber dem Restaurant stehen ein paar Hütten, die früher wohl den Fischersleuten als Unterstand gedient haben. Ministério do Ambiente, ein Text und die europäische Fahne sehen wir auf einem kleinen Schild, und die Hütten sehen auch recht gefällig aus. Vielleicht will man sie zu Unterkünften umbauen? Jedenfalls hätten sie eine prächtige Lage so nah am Meer.



das Restaurant hat bis Anfang März geschlossen



dies sind wohl die ehemaligen Unterstände der Fischer



die Vegetation besteht hier hauptsächlich aus Aloe Vera

Diesmal biegen wir am Restaurant ab auf einen Feldweg, der berg und tal mitten durchs Land geht. Schmale, längliche Grundstücke hat man mit Aloe-Vera-Pflanzen abgesteckt, was recht schön aussieht, und sie scheinen ja mit jeder Art von Wetter zurechtzukommen. Vor allem mit Hitze. Bald schon ist Carrapateira in Sicht, und bis wir da sind, haben wir unsere Westen und Pullover schon nicht mehr an. Denn der Wind geht ja nur am Meer.



wir nehmen diesmal den Feldweg nach Carrapateira



vereinzelt stehen ein paar kleine Wohnhäuser



Carrapateira ist schon in Sicht

Mittlerweile sind auf dem Hauptplatz von Carrapateira nur noch das Restaurant Mazagon, das immer so einen arabischen Schriftzug hat, als auch eines der Cafés geöffnet. Zum Glück ist noch ein Tisch frei unterm Sonnenschirm. Später treffen sich drei ältere Portugiesinnen hier am Café; sie stehen direkt vor unserem Tisch und begrüßen sich mit vielen Umarmungen und leisen Worten. Die Portugiesen haben ja so ein stilles und liebes Gemüt; sie sind gar nicht wie andere Südländer, die immer so ein lautes Temperament haben und stundenlang plappern können.



das Herzstück von Carrapateira, dieser Platz hier, ist immer wieder eine Freude zu sehen

Abends schauen wir dann auf NDR zwei Folgen Mare TV. Die erste Folge von der Algarve und die zweite von Madeira. Ach, sind das schöne Sendungen. Als wir um 21:45 Uhr umschalten auf den WDR, wundern wir uns, dass der Kölner Treff heute gar nicht kommt. Und da dämmert es uns endlich, dass heute ja gar nicht Freitag ist. Na sowas.



wir setzen uns ins einzig geöffnete Café

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