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Samstag, 12. Januar 2013



die Landschaft ist in Nebel getaucht

Unsere Fenster sind ganz blind vor Feuchtigkeit, als wir aufstehen. Zuerst denken wir, dass sie von innen herrührt, aber dann merken wir, dass die Fenster von außen so nass sind. Annette macht mal das Küchenfenster auf und kann die Windmühle gar nicht sehen, obwohl diese nur 50m entfernt ist. So ein dichter Nebel ist das. Also wollen wir noch nicht so bald weiterfahren, sondern erst noch warten, bis sich der Nebel verzogen hat. Derweil findet Herbert im Internet eine Entsorgungsmöglichkeit, und zwar im Dorf Entradas, nur 11 Kilometer von hier. Da könnten wir also unsere Tanks leeren und füllen, denn was weg ist, brummt nicht mehr, wie Annette immer sagt.



im Dorf Entradas gibt es an der Repsol-Tankstelle eine Entsorgungsstation

Um 11 Uhr fahren wir dann los, obwohl der Nebel über Land noch nicht ganz weg ist. Das sieht alles richtig geheimnisvoll aus. Die Repsol-Tankstelle ist auch direkt auf der Hauptstraße, der IP2. Dann geht es weiter in Richtung Aljustrel, eine Stadt, deren Kupferminen seit dem Altertum ausgebeutet werden. Aber wir können nirgendwo einen Parkplatz finden, und so setzen wir unsere Fahrt fort.



wir erreichen Aljustrel



der Alentejo ist auch bei Nebel überaus reizend



für die Landschaft können wir uns immer sehr begeistern . .

Die Landschaft, die wir durchfahren, ist so herrlich, dass Annette ständig mit der Kamera zugange ist. Alles sieht aus wie gemalt. Es gibt auch wieder nur wenige Ortschaften auf der Fahrt nach Ferreira do Alentejo, unserem heutigen Tagesziel.



es geht schnurstracks und geradeaus

Ankunft in Ferreira do Alentejo, unserem heutigen Ziel

In Ferreira angekommen, können wir uns auf den Parkplatz gleich rechts neben diesem Kreisverkehr stellen. Der erste Eindruck von Ferreira ist sehr schön, und der Springbrunnen am Kreisverkehr schießt so das Wasser in die Höhe, ist also nicht ausgeschaltet. Wir sitzen dann auch nicht lange herum, sondern gehen mal in die Stadt.

Blick auf die Igreja Matriz von Ferreira do Alentejo

auf dem Praça da República

hier befindet sich die Stadtverwaltung

Der Praça da República erinnert uns mit seinem Wellenmuster an den Rossio in Lissabon. Wenn man über die gepflasterten Wellen geht, hat man wirklich das Gefühl, der Boden würde schwanken, als wäre man auf einem Schiff. Aber das ist wohl auch die Absicht der Seefahrernation

mit seinem Wellenmuster erinnert uns der Platz der Republik an den Rossio in Lissabon

Ferreira do Alentejo ist eine beschauliche Kleinstadt

Ferreira do Alentejo ist eine beschauliche kleine Stadt, und der Ortsname bezieht sich auf eine alte Sage, die sich um das 5. Jahrhundert zugetragen haben soll, nach der die mutige Ehefrau eines Schmiedes (Ferreiro) die von den Römern hier gegründete Stadt Singa vor einer Invasion der Barbaren rettete.

wir bummeln durch den Stadtpark, den Jardim Público

Wir bummeln dann noch durch den Stadtpark, der wie immer herrlich angelegt wurde. Zum Schluss kaufen wir bei Minipreço noch einen ganzen Schwung Mandarinen, die heute nur 1,09 EUR/kg kostet. (Sonst meist 1,49 EUR/kg) Dann sind wir wieder daheim und stellen fest, dass wir sogar ein freies Internet haben. Es scheint sogar, als wäre in der ganzen Stadt freier Internetzugang. Nachts kommen ein paar Regentropfen herunter.

wie immer ist alles gut gepflegt



unsere Tagesroute ca. 57km

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