d06.jpgd11.jpgd02.jpgd19.jpgd21.jpgd13.jpgd04.jpgd14.jpgd18.jpgd08.jpgd10.jpgd07.jpgd01.jpg

Freitag, 18. Januar 2013



wir verlassen Redondo

Weil wir in Redondo auf dem Parkplatz mitten in der Stadt nicht den Generator laufen lassen können, werden wir wohl weiterziehen müssen. Irgendwohin, wo wir die Regenzeit bis Sonntag ausharren können. Denn es regnet schon die ganze Nacht und hört auch nicht so bald auf. Da fällt uns ein, dass wir schon mal in Vila Viçosa gestanden haben, auf einem Busparkplatz mitten im grünen. Da könnten wir doch hin; da stören wir keinen, wenn wir den Generator laufen haben und falls die Sonne mal kommt, können wir durch die Stadt flanieren. Wir verlassen Redondo also gegen Mittag.



diese beiden sind im Dauereinsatz



im Regen fahren wir in Richtung Vila Viçosa

Während der Fahrt liest Annette in unserem 14 Jahre alten Reiseführer, dass das Dorf Alandroal Reste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert und einen eindrucksvollen Brunnen auf dem Marktplatz hat. Wir können ja mal abbiegen und vielleicht kommen wir ja zufällig direkt über diesen Marktplatz und sehen den Brunnen. Aber aussteigen wollen wir im Regen bestimmt nicht. Wir biegen also ab und sehen als erstes ein tolles Freibad. Und hatte die Schreiberin nicht gerade erst erwähnt, dass es in fast jedem Ort immer irgendeine Sportanlage gibt?



wir biegen mal nach Alandroal ab

Die Straße ins Dorf hinunter ist dann sehr abschüssig, und Alandroal macht trotz Regen einen sehr hübschen Eindruck. Ganz unten am Parkplatz vor dem Busbahnhof sehen wir ein Schild: Zona Wi-Fi. Na, das wäre doch toll, wenn wir während der Regenzeit freies Internet hätten. Und mit unserer Internetantenne können wir bestimmt oben am Freibad stehen und haben trotzdem Empfang. Das probieren wir also aus, stellen uns oben hin und alles klappt prima. Hier werden wir also den Regen aussitzen, der heute in vielen Schauern herunterkommt. Neben uns auf einer eingezäunten Wiese stehen die Schafe und blöken. Spät abends merken wir, dass sie auch auf der Wiese übernachten müssen, Regen hin oder her. Sie liegen dann alle in einem großen Bündel zusammen. Nachts kommt ein ungeheuerlicher Sturm auf, der uns nicht schlafen lässt, weil das Wohnmobil so durchgerüttelt wird.



hier neben dem Freibad parken wir dann, oberhalb des Dorfes



unsere Tagesroute ca. 23km

back       |      next