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Dienstag, 29. November 2016



die IC1 ist in schlimmem Zustand

Irgendwie ist es ja doch immer wieder schön, für eine Nacht in Alcácer do Sal zu bleiben. Der Blick morgens auf den Ort ist einfach herrlich. Es scheint auch wieder ein sonniger Tag zu werden, auch wenn es morgens noch recht kalt ist. Bevor wir Alcácer verlassen, füllen wir noch unser Autogas auf; die erste Flasche ist fast leer. Dann gehen wir auf die IC1, die in schrecklichem Zustand ist. Überall brechen alte Baumwurzeln durch den Asphalt, oder jedenfalls überall am Straßenrand. Dutzende Banner hängen an Baumstämmen: Chega de sangue e morte (kein Blut und Tod). Rasen kann hier niemand, höchstens sich mit dem Auto überschlagen, wenn so ein enormer Asphaltbuckel überfahren wird. Schwanger bleibt auf dieser Strecke bestimmt auch niemand. Kurz vor Grândola gehen wir auf die IC33, die wieder in richtig gutem Zustand ist. In Sines halten wir beim Intermarché und Continente und Pingo Doce an zum Einkaufen. Dann fahren wir die hübsche Strandpromenade entlang. Diesmal, ohne dass uns ein Möwenschiss auf die Windschutzscheibe batzt.



wir erreichen Sines



es geht an der Strandpromenade von Sines entlang



wir stehen auf einem Parkplatz am Strand

Wir wollen uns heute einfach nur auf einen Parkplatz am Strand stellen. In kurzen Hosen in der Sonne sitzen und den Surfern zuschauen. Schön, so ein fauler Tag. Herbert hat fast die ganze Zeit das Fernglas vor der Nase und Annette liest. "The Farm", von Tom Rob Smith, eine genial konstruierte Geschichte. Davor hatte sie "The Wasted Vigil" von Nadeem Aslam gelesen. Auch sehr lesenswert. Ansonsten sitzen wir hier und schauen einfach nur aufs Meer. Und wer glaubt, dass das zu unspektakulär sein müsste, der hat das bestimmt noch nie gemacht. Wie weit der Blick geht und wie man die Gedanken treiben lassen kann. Die Surfer haben heute schön gleichmäßige Wellen. Am Abend braten wir die fünf Hähnchenkeulen, die wir uns beim Continente gekauft hatten. Puh, was für ein Abwaschberg hinterher. Das Meer hören wir noch bis in die Nacht ohne Unterlass rauschen, aber das mögen wir ja.



die Adventzeit hat Einzug gehalten



schön in der Sonne sitzen


 


 



einfach nur aufs Meer schauen



unsere Tagesroute ca. 78km

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