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Freitag, 25. November 2016



immer wieder kommt die Sonne durch die Wolken

Und wir hatten immer geglaubt, wir würden den Atlantik kennen mit seinen Windstärken und Orkanen, aber was heute Nacht los ist, haben wir wohl noch nie erlebt. So viel Sturm und Regen, da war an Schlaf nicht zu denken. Spät abends kam hier noch ein kleiner roter VW-Bus an, Leute aus Kiel, die ganz an den Klippen geparkt hatten. Nachts fahren sie von da weg und stellen sich neben uns, weiter weg von den Klippen. Ein Gerüttel und Geschüttel die ganze Nacht, ein Lärm auf dem Dach, ein Regengeprassel wie irre. Heute früh sehen wir, dass der Regen bzw. der Sturm einiges an Wasser durch die Schiebetür gedrückt hat. Die Schiebetür wie überhaupt alle Wände am La Strada sind stoffverkleidet, und die gesamte Stoffverkleidung an der Schiebetür ist nass. Ist mit bloßem Auge zu sehen. Du liebe Güte. Jetzt heißt es heizen und lüften. Hoffentlich bleiben keine Wasserränder zu sehen. (Sowas ähnliches hatten wir vor etlichen Jahren mal in Holland, als der Sturm den Regen durch das Küchenfenster, duch die Notbelüftungsschlitze trieb.) Am Vormittag kommt die Sonne heraus, die uns beim Lüften hilft. Es kommen aber auch mehrere Regenschauer; es ist wie Regen im Mai bei Sonnenschein. Na ja, wir nehmen es, wie es kommt, Hauptsache, die Schiebetür wird wieder trocken.



wir gehen nach Sítio hinein

Wir wollen in Sítio auch wieder essen gehen. Da bei der Bergstation der Standseilbahn gibt es das Restaurant Paulo Caetano, aber das hat vom 16. bis 30. November Betriebsferien. Sogar die Standseilbahn fährt jetzt nicht, sondern ist in Revision. Überhaupt ist das ganze Sítio wie ausgestorben. Alles zu, und keinerlei Weihnachtsbeleuchtung. Da hatten die kleinen Ortschaften unterwegs viel mehr zu bieten in Sachen Advent. Am Ende kehren wir in den Glaskasten, ins Restaurant Arimar, auf einen Reistopf ein. Arroz do Tamboril - Reis mit Seeteufel, immer wieder grandios. So wie der Ausblick, den wir von hier aus auf Nazaré haben. Die Sonne lacht und wir schwitzen hinter Glas. Die Markisen, die fast ganz eingerollt sind, rattern wie wild im Wind, bis man sie ganz einholt. Der halbe Liter Wein steigt uns zu Kopfe, aber ansonsten sind wir guter Dinge. Es wird auch immer voller hier. Als wir gehen, kommt gerade wieder ein Regenschauer, der uns auf den paar Metern nach Hause ganz nass macht. Wir fahren noch die Estrada do Farol hinunter bis zum Leuchtturm, drehen dann um und fahren zum Praia do Norte, dem Nordstrand, wo vor ein paar Jahren mal diese Riesenwelle (30m hoch) ein Riesenspektakel gemacht hat. Dieses Ereignis hat es sogar auf eine Sonderbriefmarke gebracht. Wir hoffen, dass wir hier unten windgeschützter stehen als oben auf der Klippe. Am Nachmittag ist die Schiebetür trocken, aber man muss trotzdem schauen, dass alles ganz ausgetrocknet ist und sich kein Schimmel bildet. Der Ausblick auf den Strand und den Leuchtturm ist wirklich toll. Es ist auch schön, mal wieder Möwengeschrei zu hören.



nichts los in Sitio



im Restaurante Arimar mit tollem Ausblick auf Nazaré



wir nehmen den Reistopf mit Seeteufel



wir fahren mal hinunter zum Leuchtturm



nach da unten an den Strand, den Praia do Norte, wollen wir jetzt fahren


 



abends blinkt der Leuchtturm

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