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Samstag, 30. Juli 2016



um 6:35 Uhr geht die Sonne auf

Hier in Georgiópoli krähen morgens die Hühner, als wäre man auf'm Dorf. Dank den offenen Fenstern sind es auch nur 23°C, die wir jetzt an Bord haben. Die Sonne geht um 6:35 Uhr als knalloranger Ball am Horizont auf. Ein neuer Tag beginnt. Es ist schön, dass wir uns an den kleinen Hafen gestellt haben. Hier sind wir mehr für uns allein. Nach dem Aussuchen der vielen gestrigen Fotos gehen wir zum Brotkaufen in den Ort und frühstücken dann. Anschließend gehen wir wieder in den herrlichen Corissia Park zum Swimmingpool. Heute werden es wieder 32°C wie in den vergangenen Tagen auch. Wir wollen jetzt auch nur noch einen Badeurlaub verbringen und bei der großen Hitze, die uns im August noch bevorsteht, keine großartigen Besichtigungen mehr machen.



wir sind wieder im Corissia Park



Herbert hat den Pool ganz für sich allein

Wir bleiben am Pool bis etwa halb vier und machen uns daheim wieder über die Weintrauben her. Unser geplantes Essengehen lassen wir wieder ausfallen; die Hitze ist einfach zu groß, als dass wir großartigen Hunger oder Appetit hätten. Die schmale steinerne Mole, die zur kleinen Kapelle führt, und die wir im Grunde vor unserer Haustüre haben, ist wie für eine Hochzeit geschmückt. Ein mit weißem Tüll geschmückter Torbogen und ein Schiffchen und so weiter. Und tatsächlich trifft gegen 19 Uhr eine Hochzeitsgesellschaft ein. Die Griechinnen alle in kurzen und langen Kleidern, ganz schön aufgebrezelt. Und wie gern sie alle blond wären. Und wie sie wohl in ihren extrem hochhackigen Schuhen über die Mole laufen wollen? Eine Drohne fliegt über aller Leute Köpfe hinweg, ein richtig professionelles stabiles Teil. Das Meer ist ruhig, und doch schwappt eine Welle nach der anderen über die Mole. Wie die Frauen kreischen, und manche sind schon barfüßig. Es ist ein toller Anblick, wie die gesamte Hochzeitsgesellschaft vor der kleinen Kapelle versammelt ist. Die Wellen werden allerdings immer stärker, obwohl so gut wie kein Wind geht und das Meer eigentlich ruhig ist. Als irgendwann alle Leute wieder weg sind, geht Annette noch einmal ins Meer, so gegen 21 Uhr. Es wird jetzt auch immer früher dunkel.



ein Blick in den Hafen von Georgiópoli



die Fischer haben immer zu tun


 



die Hochzeitsgesellschaft kämpft sich zur Kapelle vor



die Trauung kann beginnen, der Pfaffe ist da



es ist ein schönes Plätzchen am Hafen

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