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Freitag, 29. Juli 2016



unsere Fahrt geht weiter gen Westen

Gestern Abend, bei der Taverne Blue Sky, das ja gleichzeitig ein Apartmenthaus ist, hatten wir ein Bücherregal gesehen. Heute früh, bevor wir losfahren, läuft Annette schnell noch einmal dorthin mit drei Büchern, die sie tauschen will. Dann die Enttäuschung. Man tauscht kein Bücher bei Blue Sky, man könne sie nur ausleihen. Also wieder den ganzen Weg zurück in der Hitze. Nein, in Frangokastello war für uns irgendwie der Wurm drin. Unser nächstes Ziel ist Chóra Sfakíon, der kleine Ort, von wo aus die Fähre ablegt nach Paleóchora, über Loutro, Agia Roumeli und Sougia. Es sind nur 12km bis Chóra Sfakíon, und immer sehen wir das Meer.



es geht auch wieder durch ein paar Dörfer



ein erster Blick auf Chóra Sfakíon

Nach einem Dutzend Kurven erreichen wir Chóra Skakíon und fahren vorbei am fast leeren Busparkplatz und am ganz vollen Autoparkplatz bis ganz hinunter zum Fähranleger. Man sagt uns, dass wir hier unten nirgends parken können. Fahren wir also hinauf zum Busparkplatz und stellen uns ganz an den äußeren Rand, der eigentlich gar keine Parkfläche mehr ist. Eine Einweiserin kommt auf uns zu und sagt, wir dürften hier nicht parken, sondern unten im Ort. Da sei alles voll, antworten wir ihr. Sie spricht in ihr Funkgerät. Ja, alles voll. Sie bedeutet uns, 50m weiter oben auf einer eingezäunten Brachfläche zu stehen. Das machen wir dann auch. Puh, eine Hitze, als wir aussteigen.



ein gepflasterter Weg führt vom Busparkplatz hinunter in den Ort



Chora Sfakion und Blick auf den kleinen Badestrand



die Tavernen sind voll auf Tagesgäste eingestellt

Das kleine Chóra Sfakíon - oder Sfakía, wie die Einheimischen sagen, und wie auch die gesamte Region heißt - ist ein hübscher kleiner Ort, der voll auf Tourismus eingestellt ist. Die Fährreisenden sollen hauptsächlich in eine der vielen Tavernen und Cafés - Kafeníos - einkehren. Diese sind fast alle unter Markisendächern, die die Hitze abhalten. Wir bummeln ein wenig durch Chóra Sfakíon, so gut es eben geht in der Hitze. Am Ende setzen wir uns ins Café Akrogiali und trinken einen Orangensaft (schade, mit Wasser verdünnt). Der Ausblick ist ganz zauberhaft. Es gibt auch einen winzigen steinigen Strand hier, aber wir würden nicht gern im Hafenbecken baden. Daher fahren auch kleine Boote und bringen die Touristen zu besseren Stränden in der Umgebung.



Levka Ori - die Weißen Berge (die es auf Kreta gibt)



wir sitzen bei Orangensaft und genießen den Schatten


 



jetzt am Vormittag ist noch ganz wenig los im Ort



Chóra Sfakíon ist ein netter kleiner Ort an der Südküste

Als wir wieder zurück am Wohnmobil sind, erwarten uns 45°C an Bord. Wir ziehen uns wieder die dünnen Sachen an, die wir während der Fahrt immer anhaben. Dann winden wir uns die vielen Serpentinen hinauf. Was für eine Fahrt und was für ein Ausblick. Ansonsten erinnert Kretas Südküste auch immer eine wenig an Mondlandschaft, so karg und wenig bewachsen. Die Straße kurvt so dahin. Wir durchfahren das Dorf Imbros, wo sich auch der Zugang zur Imbros-Schlucht befindet - Entrance to Imbros Gorge. Die Berge sind gewaltig wie immer. Hier und da stehen Ziegen unter den Bäumen im Schatten. Im Dorf Vrisses geht die Straße nach links nach Chaniá, und rechts nach Rethimno. Wir biegen nach rechts ab, unser heutiges Ziel Georgiópoli. Dort wollen wir diejenige Zeit abwarten, die es unten in Paleóchora am FKK-Strand zu windig ist. Besonders am Sonntag soll es wieder überall extrem windig werden. Jetzt biegen wir in Georgiópoli ab zum kleinen Hafen, wo wir noch viel besser stehen als an der Strandpromenade. Dort war es manchmal wie auf dem Präsentierteller. Jetzt haben wir zur einen Seite den Strand und zur anderen die Hafenausfahrt. Wir kaufen ein paar Weintrauben und nein, essen gehen wir heute Abend nicht schon wieder. Wir bummeln aber noch durch den Ort. Heute Abend wollen die Temperaturen einfach nicht fallen. Aber zumindest können wir alle Dachfenster offenlassen und auch das Seitenfenster am Bett. Es geht ein Wind, aber kein Sturm.



ein letzter Blick auf Chóra Sfakíon - jetzt legt auch gerade die Fähre - die Samariá I - an



hoch hinauf geht die Straße in etlichen Serpentinen



alle Serpentinen geschafft



es geht wie immer durch gebirgige Landschaft


 



Ankunft in Georgiópoli



wir haben uns gleich mal ein paar Weintrauben gekauft



diesen Ausblick auf den Strand haben wir

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