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Samstag, 28. Mai 2016



um 6 Uhr kommt die Sonne

Die Sonne kommt um 6 Uhr, aber der Wind ist heute so stark und kalt, dass Annette am Vormittag ihre graue Jacke anziehen muss, denn andererseits wollen wir auch nicht bei geschlossener Schiebetür sitzen und auf den schönen Ausblick verzichten. Nach dem Frühstück gehen wir wieder zu dem Chalkiadákis Supermarkt, wo wir heute mal ein paar Süßkirschen kaufen. Die kosten derzeit 6,40 EUR/kg. Im Sommer gehen die Preise dann runter auf 1,50 EUR. In einem der Souvenirläden finden wir auch noch einen neuen Sonnenhut für Annette. Den alten weißen konnte Herbert ja nie leiden. Was uns so langsam auffällt ist, dass wir selten mal einen Kassenbon bekommen. Sei es für den Hut für 5,50 EUR oder egal was. Bisher haben wir auch nur dreimal einen richtigen Kassenbon bekommen beim Essengehen, ansonsten immer nur einen handgeschriebenen Zettel. Keiner zahlt Steuern hier, ganz so wie in den vergangenen 35 Jahren.



solch schöne Ausblicke haben wir

Der Wind wird immer stärker, aber Annette müsste heute mal ins Wasser gehen. Sie hat neun Mückenstiche (eher Flohbisse) am linken Arm, vom Ellbogen runter bis zum Handgelenk. Die müssen gekühlt werden. Und vielleicht kann der Herbert ja mal ein Foto machen aus dem Fenster, während sie an ihm vorbeischwimmt. So richtig aufrappeln kann sie sich nicht, und deswegen müssen wir losen. Herbert steckt sich eine Kirsche in die linke oder rechte Hand. "Da, wo die Kirsche ist", sagt Annette und tippt auf seine linke Hand. "Da gehst du ins Wasser", sagt Herbert, weil er ja weiß, dass da die Kirsche ist. Er hätte ja auch sagen können, "da bleibst du an Land", der Haderlump. Also packt Annette das Handtuch ein und geht los. Wir hatten uns auch oft gefragt, ob man da neben der Kaimauer noch stehen kann, weil die Leute immer so weit hinausschwimmen und im Wasser trödeln. Allerdings mit Flossen an. Puh, ist das Wasser kalt. Und dann enna - dío - tría, und schon ist Annette im Wasser. Es geht schnell ins Tiefe; stehen kann man da nirgendwo mehr. Anschließend essen wir uns die Kirschen, und dann kommt auch die Fähre, die immer samstags nach Rhodos geht. Abends essen wir uns wieder zwei Gyros Pita und warten, dass der traditionelle griechische Tanz beginnt, der jeden Samstag in einer der Tavernen stattfindet. Aber heute ist so wenig los in der Taverne, dass das niemand tanzt. Zumindest lässt jetzt der Wind nach. Es wird ein schöner Abend bei uns auf der Mole.



die Badenixe



Annette kommt vom Schwimmen zurück



die Kirschen können wir bei uns im Hafen waschen



die Fähre kommt von Iraklio und geht weiter nach Rhodos



heute Abend haben wir wieder zwei XXL Gyros Pita

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