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Freitag, 28. Oktober 2016



alles noch ganz neblig auf unserer Weiterfahrt

Wir hören und sehen zwar keinen Regen, aber die Leute gehen draußen mit Regenschirm. Es muss also ganz feiner Nieselregen sein. Und die Leute müssen ja mit ihren Hunden bei Wind und Wetter raus. Komisch, die Wetterkarte sagt Sonne satt an der gesamten Nordküste, und wir sitzen hier anscheinend in einem Nebelloch. Wir wollen jetzt keinen weiteren Tag hier aussitzen, sondern weiterziehen. Vielleicht ist es weiter westlich ja schon wieder viel besser. Es geht also weiter auf der N642, vorbei an Ortschaften wie Burela und Xove, und zwischen den Orten ist endloser Eukalyptuswald. Der Nebel bleibt uns lange erhalten; es sieht richtig mystisch aus, wenn die Sicht so gering ist. Dann erreichen wir die Stadt Viveiro, die uns mit Benvido willkommen heißt, nicht mit Bienvenido, was spanisch gewesen wäre. In Viveiro verheddern wir uns einmal in einem der Kreisverkehre, und die Straßenbeschilderungen sind auch wirklich oft unzureichend. Wir merken es aber ganz schnell und finden zurück auf die richtige Straße in Richtung Ferrol.



wir erreichen Viveiro



in Viveiro geht es übers Wasser



ein Blick auf Mañon



noch ist überall Ebbe



so viel Wasser überall, und endlich kommt die Sonne

Kurz vor Ferrol klart der Himmel auf und plötzlich sieht schon wieder alles ganz anders aus. Viel besser. Und was für eine Hitze. Eine Schnellstraße bringt uns nach Ferrol, wo wir uns beim Decathlon hinstellen und ins Internet gehen. Es kommt Antwort von Crystop in Karlsruhe, denen wir das Problem mit der Fernsehantenne geschildert hatten. Wir wollen mal den Einschaltknopf 15 Sekunden lang gedrückt lassen und dann schauen, ob sie wieder richtig arbeitet. Das probiert der Herbert sofort aus und bums, die Antenne geht wieder. Wir schreiben ihnen zurück: Problem gelöst, vielen Dank. Dann kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten beim Lidl und gehen anschließend auf die AP9, die Autopista del Atlántico, die uns nach La Coruña bzw. A Coruña bringt und 4,40 EUR Maut kostet. Wir halten uns dann immer weiter in Richtung Arteixo - die Ortsnamen klingen total portugiesisch hier, vor allem dieses -ei- in den Namen -  um zurück an die Küste zu kommen. In Caión biegen wir ab zu einem Parkplatz am Meer, wo wir die Nacht verbringen wollen. Ein Wohnmobil aus Österreich steht schon dort. Die Leute sagen uns, dass wir unbedingt den Küstenweg abwandern sollen, der wäre so schön. Das machen wir dann morgen. Jetzt ist es schon bald halb fünf, eine ganz schöne Fahrerei war das heute. Jetzt trinken wir uns einen Kaffee und essen abends das Glas Rollmops, das wir von daheim mitgenommen hatten. Das muss jetzt Platz machen im Kühlschrank. Später am Abend kommen noch zwei spanische Wohnmobile, ansonsten ist es ruhig hier bis auf das Meer, das unablässig rauscht. Ein toller Platz für uns.



wir erreichen La Coruña



die Küste hat uns wieder



ein Blick auf Caión



da hinten auf der Landzunge, da wollen wir stehen



das ist unser Ausblick



ein großer Parkplatz für jedermann



unsere Tagesroute ca. 193km

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