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Mittwoch, 26. Oktober 2016



heute können wir wieder schön lange beim Frühstück sitzen

Gestern früh war es für ein ausgiebiges Frühstück ja schon zu spät, und wir wollten ja auch noch essen gehen, aber dafür können wir heute wieder lange am Frühstückstisch sitzen. Dachfenster auf, Seitenfenster auf, Schiebetür auf - und das an der nordspanischen Atlantikküste, die Ende Oktober ja nicht gerade als hochsommerliches Gefilde bekannt ist. Der Blick auf die Küste ist wirklich einmalig von unserem Frühstückstisch aus. Bevor wir dann weiterfahren, leeren und füllen wir auch wieder alle Tanks und machen uns weiter nach Westen auf. Wir biegen auch mal ab nach Tapia de Casariego, einem Ort am Meer, der auch einen Stellplatz hat und wo wir vor drei Jahren mal waren. Dann geht es weiter; es wandern auch wieder ein paar Pilger den Jakobsweg entlang. Kurz vor Ribadeio gehen wir wieder auf die A8, weil das einfacher ist zum Fahren. Wir müssen auch nicht durch jedes Kuhdorf. Wir verlassen die A8 in Richtung Foz und wollen von da aus wieder die Küstenstraße, die N642, nehmen. 



noch alle Tanks leeren und füllen und dann kann es weitergehen



wir sind auf dem Jakobsweg



ein Blick auf den Stellplatz von Tapia de Casariego

Nun sind wir in der Comunidade de Galicia, und plötzlich heißt es nicht mehr Playa, sondern Praia, was portugiesisch ist für Strand. Irgendwo heißt es auch As Catedrais anstatt Las Catedrales, was spanisch gewesen wäre. Sprechen die in Galicien etwa portugiesisch? Wir biegen direkt mal ab nach Foz, was übersetzt Flussmündung heißt. Schon von der A8 her hatten wir drei riesige weiße Lettern - F O Z - gesehen. Vielleicht hat Foz ja eine hübsche Lage an einer Flussmündung. Bei der Durchfahrt ist Foz dann ganz nett, alteingesessen. Wir sehen auch ein Schild für einen Stellplatz - in der Zona portuaria - der Hafenzone. Nach einer kompletten Durchfahrt durch Foz kehren wir um und suchen den Stellplatz. Der liegt dann richtig gut an der Flussmündung oder Lagune, auf grünem Rasen. Natürlich stehen schon einige Wohnmobile hier, aber wir beschließen, hier zu übernachten. Wir tun dann auch noch ein paar Schritte durch den Ort. Also das klingt wie portugiesisch, was die Einheimischen sprechen, oder galizisch ist der portugiesischen Sprache verdammt ähnlich. Später sitzen wir bei uns am Platz draußen. Wenn nur die vielen Fliegen nicht wären. Aber ansonsten können wir uns wirklich nicht beklagen. Es ist einfach herrlich hier. Am frühen Abend läuft das Wasser mit der Ebbe fast komplett ab und man könnte jetzt zu Fuß auf die andere Seite der Lagune gehen, die vielleicht 500m oder 600m breit ist. Ach ja, wir müssen uns jetzt doch beklagen: Unsere doofe Fernsehantenne geht schon wieder nicht mehr. Sie fährt hoch und bleibt nach wenigen Zentimetern stehen und dreht nicht weiter. Die Fehlermeldung (eine rote Lampe) besagt, dass die Antenne gegen ein Hindernis gestoßen ist und man das Hindernis beseitigen soll. Wir sind aber nirgends angestoßen oder ähnliches. Kann sich nur irgendwas im Innern der Haube befinden. Vielleicht hat der Monteur ja ein Werkzeug liegengelassen oder eine der zwei Schrauben ist schon wieder lose. Was uns diese doofe Antenne von Crystop schon genervt hat. Jetzt im Winter, wo die Abende so lang sind, hätten wir schon gern Fernsehen gehabt.



Durchfahrt durch Foz



die Küste ist überall grandios



der Stellplatz von Foz ist auf dieser Wiese



ein Blick auf den Hafen von Foz



wir laufen mal ein wenig durch Foz



schön in der Sonne



diesen Ausblick haben wir vom Stellplatz aus



am frühen Abend - wenig später ist alles Wasser abgelaufen


unsere Tagesroute ca. 53km

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