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Montag, 24. Oktober 2016



so hatten wir übernachtet am Playa Palombina

Es sind zwar nur 16°C, die wir heute früh in unserem Wohnzimmer haben, aber weil kein einziges Lüftchen geht, ist es draußen überhaupt nicht kalt, obwohl die Sonne fehlt. Die Wellen gehen trotz Windstille wie wild, und wir wollen uns auch gern noch draußen umschauen. Man hat hier einen sehr schönen Küstenweg angelegt in 2004, wie wir auf einem Schild lesen. Wir könnten ja wirklich stundenlang aufs Meer schauen; das wird uns nie langweilig. Die Wellen krachen immer wieder gegen die Felsen. Dann setzen wir unsere Fahrt fort, aber bis zum Ort Ribadesella sind die Dörfer eher schlicht. In einem der Ortschaften sehen wir die schwarzen Ibérico-Schweine, die wir immer ganz drollig finden. Sie sind auf einem Hof mit schwarzen Hühnern zusammen und unterschiedlich alt. Von ganz klein bis ausgewachsen. Hinter Ribadesella gehen wir auf die A8, um die Städte Gijón und Avilés weiträumig zu umfahren. Wir nehmen dann die Ausfahrt Cudillero.



überall gibt es schöne Küstenwanderwege



und ewig tobt das Meer



weiter geht unsere Fahrt



die schwarzen Ibérico-Schweine sind immer so drollig



wir fahren hinunter nach Cudillero



zuerst sieht man nur das Hafengelände von Cudillero

Cudillero ist auf den ersten Blick gar nichts besonderes; man sieht von oben, von der Straße aus, nur das riesige Hafengelände. Die Sonne lässt auch immer noch auf sich warten. Kaum, dass wir uns auf den großen Parkplatz am Ortsanfang gestellt haben, laufen zwei Segelboote in den Hafen ein. Das erste, etwas größere, unter schwedischer Flagge und das zweite unter norwegischer. Und wie auf Knopfdruck kommt die Sonne heraus. Jetzt sieht alles gleich viel gefälliger aus. Der Ort Cudillero liegt am Hang in einer großen Felsspalte. Auch hier haben sie einen tollen Küstenweg angelegt. Im Ort gibt es dann mehrere Restaurants, die Meeresfrüchte anbieten. Sieht alles richtig nett aus, wenn die Sonne draufscheint. Hier könnten wir morgen schön essen gehen. Aber jetzt zieht es uns zum Leuchtturm, zu dem ein sensationell schöner Weg hinführt. Was für eine herrliche Lage dieser Leuchtturm hat. Auf einem Schild in spanisch und englisch lesen wir, dass er am 1. August 1858 eingeweiht wurde und anfangs mit Olivenöl in einer Lampe betrieben wurde, später abgelöst von Paraffin- und Kerosinlampen, den Lichtquellen bis 1930, das Jahr, in dem der Leuchtturm elektrifiziert wurde. Also uns gefällt die Küste hier oben ausnehmend gut, und so tolles Wetter hatten wir hier oben ja auch noch nie. Das letztemal waren wir hier oben im Frühjahr 2013, wenn wir uns recht erinnern. Wir werden also die Nacht in Cudillero verbringen; wir haben nur keinen Fernsehempfang, denn dafür sind die umgebenden Berge viel zu hoch. Aber das ist halb so tragisch. Abends fahren ganz viele Fischerboote hinaus, bestimmt sieben oder acht.



wir stehen im Hafen von Cudillero



diesen fabelhaften Ausblick haben wir



auf geht es nach Cudillero



hier gibt es mehrere Restaurants, und alle haben Fisch und Meeresfrüchte auf der Karte


 



Cudillero



hier entlang zum Leuchtturm


 



auch hier sind die Wege richtig toll angelegt



es zieht uns wie immer zum Leuchtturm


 


 



die dicke Hafenmauer schützt vor den Atlantikwellen



Nacht wird es in Cudillera



unsere Tagesroute ca. 136km

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