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Sonntag, 23. Oktober 2016



der Tag beginnt in Comillas

Hui, 20°C haben wir an Bord, als Annette sich morgens um 6 Uhr zum Schreiben hinsetzt. Dass wir hier oben an der Nordküste schönes Wetter haben werden, das hatten wir ja auf der Wetterkarte gesehen. Ansonsten würden wir jetzt gar nicht hier oben entlangfahren, sondern die Autobahn über Burgos und Salamanca genommen haben. (Auf keinen Fall wären wir die Betonküste entlanggefahren.) Aber dass das Wetter so schön sein könnte? Wir sitzen später bei offener Schiebetür und lassen die herrliche Salzluft herein. Heute am Sonntag kommen viele Spanier zu einem morgendlichen Strandgang hierher. Wir trödeln lange beim Frühstück und fahren dann weiter. Es ist eine wunderbare Landschaft; wir kommen an einem Flachwasser, der Ría Capitán, vorbei. Die Strecke entlang der N634 ist auch Jakobsweg, aber gestern haben wir ein paar mehr Pilger gesehen als heute. Nach wenigen Kilometern erreichen wir schon San Vicente de la Barquera, wo wir erstmal zu den Playas, den Stränden abbiegen. Auf einer Wiese vor dem Strand stehen viele Wohnmobile und noch mehr Kastenwagen, aber Verbotsschilder (Strafen fürs Campieren 40 EUR) halten uns davon ab, uns dazuzugesellen. Wir kehren zurück zum Ort und biegen ab in Richtung Fischereihafen, wo wir auf einem größeren PKW-Parkplatz parken können. Es ist richtig heiß draußen; da müssen unsere kurzen Hosen wieder herhalten.



ein Blick auf die Flachwasser der Ría Capitán



San Vicente de la Barquera kommt schon in Sicht



hoch oben thront die Festung über San Vicente de la Barquera



wir machen uns auf einen Spaziergang



hinauf geht es zum Castello



ganz schön heiß in der Sonne

Wir kraxeln auch mal hinauf zur Festung, die wir von weitem ja schon gesehen hatten. Ist das heiß. Als hätten wir auf Kreta nicht schon genug Hitze gehabt. Aber alles ist besser als Regen, für den die Nordküste eigentlich bekannt ist. Unten im Ort ist noch eine Art Flohmarkt, den wir uns mal anschauen, und dann gehen wir zurück zum Parkplatz und fahren weiter. Unser nächstes Ziel ist Llanes, und vorher erreichen wir die Provinz Asturia. Es ist schön, dass die Entfernungen nicht so groß sind. In Llanes müssen wir wieder etwas außerhalb parken, weil heute am Sonntag alle Einheimischen zum Flanieren im Ort sind. Jetzt stecken wir in langen Hosen, weil wir nicht wie alberne Touristen aussehen wollen, und im Schatten ist es nun auch schon etwas frisch. In der Sonne allerdings zu heiß. Wir bummeln ein wenig durch Llanes (das Doppel-L schön wie in Marbella oder Sevilla sprechen) und finden einen passenden Schal für Herberts neue Weste. In einer Konditorei, die gerade schließen will, nehmen wir noch zwei Teilchen mit. Weiter geht unsere Fahrt bis zu dem kleinen Dorf Celoriu, wo wir wiederum zum Playa abbiegen und uns an einer hübschen Strandbucht am Playa Palombina wiederfinden. Gerade wird eine Parklücke frei, in die wir uns stellen können. Hier wollen wir übernachten. Am frühen Abend wirft die Sonne ein goldenes Licht auf den Strand. Herbert ist ständig mit der Kamera draußen. Mit dem Fernglas ist er auch zugange. Später werden die Stühle der beiden Cafés hereingenommen und dann sind wir die einzigen hier.


 



wo kein Schatten ist, ist es kaum auszuhalten



es geht immer weiter westwärts



wir erreichen Llanes



Llanes



richtig schick ist die Stadt


 



das mögen wir an Spanien, das im Hinterland immer sehenswert ist



ein Blick auf den Hafen von Llanes



abends stehen wir am Playa Palombina



unsere Tagesroute ca. 52km

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