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Mittwoch, 19. Oktober 2016



der Geruch von Brennholz liegt überall in der Luft

Herbert hat in der Nacht die Frösche quaken gehört. In der Früh ist alles wieder ganz feucht, aber es sind jetzt immer so 15°C, die wir morgens an Bord haben, nicht mehr nur 10°C, die wir nach der ersten Nacht hatten. Das ist schon ein Riesenunterschied. Als wir weiterfahren, kommt als nächstes das Dorf Chalus, und danach erreichen wir das Département de la Dordogne, das wir immer sehr mögen. Hier gibt es die Hauptstadt der Stopfleber im ersten kleinen Ort, durch den wir kommen, und das kleine Sorges rühmt sich mit den besten Trüffeln der Welt (les meilleurs truffes du monde - oder so ähnlich). Landschaft und Häuserstil sind hier viel hübscher als anderswo. Auf der Nationalstraße, der N21, kommen wir gut voran, und die Anzahl von Kreisverkehren hält sich auf den Nationalstraßen auch in Grenzen. Wir fahren an Périgueux vorbei und durch Bergerac, wo es über die Dordogne geht. Immer südlicher geht es, und wir überlegen, ob wir nicht irgendwo mal einen Platz suchen sollten, wo wir für ein, zwei Tage ans Stromnetz gehen sollten. Uns fällt ein Platz aus früheren Jahren ein, der fast auf der Route liegt. Den steuern wir für heute an. Im Ort Villeneuve-de-Marsan.



in Bergerac geht es über die Dordogne



es ist eine schöne Landschaft



eine schöne Herbststimmung



voll ist der Stellplatz von Villeneuve-de-Marsan - hier bleiben wir nicht

Dort angekommen ist der Schreck groß, denn alle Plätze sind belegt bis auf einen. Und Stromanschlüsse gibt es nur zwei. Wir stellen uns erstmal auf den einzigen noch freien Platz von insgesamt sieben. Auf einer Brachfläche direkt daneben stehen auch noch mal drei Wohnmobile. Damals, in 2013, waren wir hier mit einem holländischen Paar allein. Na ja, so ändert sich eben alles. Wir trinken uns erstmal einen Kaffee und überlegen dann, ob wir nicht weiterfahren sollen ans Meer. Zum Beispiel nach Ondres. Es ist gegen 16 Uhr. Kurzerhand packen wir alles zusammen und fahren los. Es ist zwar der reinste Feierabendverkehr jetzt, aber wir kommen trotzdem gut durch. Auf der N124, die wieder autobahnähnlich ist, geht es flott voran. Dann lassen wir uns vom Navi nach Ondres bringen. Es geht durch St-Vincent-de-Tyresse und andere kleine Ortschaften. Hier im Baskenland ist alles richtig hübsch und edel. Dann erreichen wir den Stellplatz von Ondres. Dass alle 12 Stromanschlüsse belegt sind, das hatten wir uns ja schon gedacht, aber dann sind wir morgen früh die ersten, die nachrücken können, wenn Bettenwechsel ist. Die Schranke bzw. der Bezahlautomat ist zugeklebt wie letztes Jahr, aber diesmal kommt jemand zum Kassieren. 8 EUR die Nacht. Noch in der Nacht hören wir, wie Wohnmobile hier ankommen. Morgen früh werden wir den Platz wohl nicht wiedererkennen.



weiter geht es in Richtung Bayonne und ans Meer



Durchfahrt durch St-Vincent-de-Tyresse



unsere Tagesroute 373km

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