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Dienstag, 18. Oktober 2016



morgens ist alles noch grau in grau

Am Morgen sieht es wettertechnisch noch nicht viel besser aus als gestern früh, aber wir wollen dennoch weiterfahren. Es wird auch langsam Zeit, dass die leidige Sommerzeit aufhört und die Uhren zurückgestellt werden. Um halb acht ist es ja immer noch stockfinster draußen. Nach dem Frühstück fahren wir los; wir gehen auf die N79 und haben noch nirgends so viele Radaranlagen gesehen. In allen möglichen Ausführungen, alt und neu. Aber zumindest kündigen sie im Ausland die Radarfallen immer an, im Gegensatz zu Deutschland, wo man an den unmöglichsten Stellen in sie hineinrasseln soll. Herbert fährt also streng mit Tempomat, was am einfachsten ist. Wir sind nun auch nicht mehr im Burgund; den haben wir verlassen, als wir Digoin verließen. Die Kühe sind trotzdem immer noch weiß, was sehr schön aussieht auf den grünen Wiesen. Die Sonne kommt heraus, und das hebt unsere Seelen. Bei Montluçon gehen wir auf die N145, die wie eine Autobahn ist, aber mautfrei. Wir kommen heute sehr gut voran, die Straßen sind schön leer und in sehr gutem Zustand. Da kommen heute einige Kilometer zusammen. Wir fahren und fahren, bis wir auf die Autobahn A20 in Richtung Limoges stoßen. Kurz vor der Auffahrt auf die A20 halten wir noch an einem Imbisswagen, wo wir eine große Portion Pommes frites kaufen und bei uns an Bord essen. Die A20 ist auf unserem Stück mautfrei. Wir nehmen anschließend die Ausfahrt Perigueux und fahren auf der Nationalstraße weiter. Irgendwann sehen wir ein Schild mit Aire de Repos darauf. Diesem folgen wir und finden uns im Dörfchen Pageas an einem kleinen Teich wieder. Was für ein nettes Plätzchen. Sogar eine Entsorgungsstation gibt es, die aber außer Betrieb ist. Und ein Toilettenhäuschen, das besser ist als das in Digoin gestern. Wir parken so, dass sie Sonne direkt in unser Wohnzimmer scheint. Was für eine Wohltat nach einem Tag Regen. Später kommt noch ein Kastenwagen; Leute aus Gotha in Thüringen. Sie sind auch auf dem Weg in die Überwinterung. Bis zum Schlafengehen sind wir hier insgesamt zu viert: drei Kastenwagen und ein Bürstner. Und da soll noch einer sagen, Annette hätte nicht recht mit der Vorhersage, dass es in nunmehr 4 Jahren nur noch Kastenwagen und übertriebenen Luxus à la Morelo geben wird.



die Sonne lacht, und dann lachen auch unsere Herzen



Ankunft auf dem kleinen Stellplatz von Pageas



wir stehen an einem kleinen Teich



unsere Tagesroute 312km

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