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Freitag, 14. Oktober 2016



so voll ist es auf dem Stellplatz von Breisach am Rhein

Ganz so kalt war die Nacht dann ja doch nicht, aber alles ist klatschnass am Morgen. Unsere Heizung schnurrt, und wir sitzen dann erstmal beim Frühstück. Wir merken, dass wir den Brotlaib daheim liegenlassen haben. Da müssen wir gleich mal unsere Nachbarin bitten, ihn wegzuschmeißen, damit sich kein riesiger Schimmelhaufen im Schrank bildet. Es ist also ein spärliches Frühstück mit nur der einen Doppelsemmel, die Herbert gestern Abend noch gekauft hatte. Danach rappeln wir uns auf zu einem Spaziergang durch Breisach, das uns immer wieder gefällt. Annette will auch noch eine Zahnbürste von Dr. Best kaufen. Auf dem Rückweg kommt uns der Wind entgegen; ganz feuchte Luft. Es wird wirklich Zeit, die große Flatter nach Süden zu machen. Wir fahren dann noch zum Lidl und kaufen etwas Essen für die nächsten Tage. Anschließend geht es los in Richtung Colmar, das ja nur knapp 20km entfernt ist. Es geht über den Rhein und dann hat uns Frankreich wieder. Wir sind im Elsass.



wir tun noch ein paar Schritte durch Breisach



Breisach am Rhein



es geht üb er den Rhein und schon sind wir in Frankreich

Am Ortsanfang von Colmar sehen wir ein Wohnmobilzeichen mit Rue de la cavalerie darauf. Wir tippen das mal ins Navi ein. Dann aber sehen wir schon etliche Wohnmobile nahe einem Fluss oder Kanal stehen. Wir schauen uns den Platz mal an, aber die Altstadt von Colmar ist noch einige Kilometer entfernt von hier. Das ist uns 11 EUR nicht wert. Also suchen wir erstmal die Rue de la cavalerie. Dort steht man entlang der Straße; auf dem Asphalt ist jeweils Camping-cars aufgemalt. Es stehen auch einige Wohnmobile hier, und zur Altstadt ist es ganz nah. Also bleiben wir hier, werfen 3 EUR für 4 Stunden ein und gehen los in die Stadt. Auf der Fahrt hatten wir ja schon gesehen, wie hübsch Colmar ist. Nach wenigen Schritten finden wir uns am Museum Unterlinden wieder. Hier ist auch das Office de Tourisme, wo wir uns einen Stadtplan geben lassen. Wir fragen auch, wo es in der Stadt einen SFR-Laden gibt? Auf der Rue des boulangers, auf der Bäckerstraße.



Ankunft in Colmar - Der Storch bringt die Babies

Dann beginnt unser Bummel durch Colmar. Dass der Elsass total hübsch und gemütlich ist, weiß ja jeder, aber dass Colmar so herrlich sein würde, damit hatten wir nicht gerechnet. Allein die Blumenpracht. Das Wahrzeichen der Stadt ist anscheinend der Storch, denn den sehen wir überall als Dekoration. An Hausfassaden, als Plüschtier, als Souvenir, in diversen Schaufenstern. Wir laufen über den Place des Dominicains und den Place de la cathédrale und wollen eigentlich südlich gehen zur Markthalle, aber irgendwie verlaufen wir uns. Die Altstadt ist wenig ausgeschildert, und nur ein einzigesmal sehen wir ein Schild mit marché couvert darauf. Und dabei sind diverse Touristengruppen unterwegs in der Stadt. Wie hören ganz oft deutsch. Und manche Einheimische reden so einen urigen Dialekt; fast könnte man meinen, es sei ein hundert Jahre altes Deutsch. Na ja, nach einigen Irrungen und Wirrungen finden wir zur Markthalle, die ganztägig geöffnet ist. Natürlich ist sie drinnen vom feinsten, was das Warenangebot angeht. Der Stand mit den Brezn gefällt uns besonders gut.



auf dem Place de la cathédrale



ein Blick auf das Pfister-Haus



diese Musikanten spielen flotte Musik



Colmar ist sehr schön



was für schöne Herbstfarben



im Nest sitzen drei Störche



in der Markthalle von Colmar



der Breznstand gefällt uns besonders gut

Eigentlich wollen wir jetzt noch weiterlaufen in westlicher Richtung, ins sogenannte Klein-Venedig, aber Annette tut das Knie schon wieder so weh, dass wir uns jetzt besser auf den Rückweg machen. Wieder geht es vorbei am Pfister-Haus, das alle Leute fotografieren. Wir auch. Wir fragen uns auch, wie Colmar wohl erst in der Adventzeit aussehen wird, wenn es jetzt schon so pottengemütlich ist. Es ist 16 Uhr, als wir wieder daheim sind. Der Autolärm ist uns ja vielleicht doch zu arg, und so beschließen wir, uns woanders einen Platz für die Nacht zu suchen. In Richtung Mulhouse wird es schon ein Centre Commercial geben. Aber dann geht es auf die A35, die fast bis Belfort mautfrei ist. Auf halbem Wege nach Belfort verlassen wir die A35 und biegen ab zu einem Super U Supermarkt. Es regnet auch. Beim Aussteigen schlägt Annette zu allem Überfluss auch noch mit ihrem anderen Knie an die Schiebetür, direkt an die Kante der Tür. Jetzt ist der Abend dahin. Wir essen zu Abend und gehen wieder früh zu Bett, sind auch ganz fußlahm vom langen Spaziergang.



alles aus Karamell


 



wie es in Colmar wohl erst in der Adventzeit sein muss


 



abends fahren wir noch in Richtung Belfort weiter, zuerst auf der A35, dann A36



unsere Tagesroute 79km

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