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Donnerstag, 19. September 2019



Annette macht sich an den Straßenputz

Heute will Annette mal die Straße fegen. Wir haben ja keine Firma dafür. In der gesamten Straße erfolgt das in Eigenregie und weil wir ja so selten da sind, wollen wir zumindest immer dann den guten Willen zeigen, wenn wir anwesend sind. Zwischendrin kommt unser Wohnungsnachbar: So, Herr A., jetzt können Sie hier wieder barfuß gehen, sagt Annette. Er daraufhin spaßhaft: Wenn Sie wollen, dass das jeden Tag so sauber aussieht wie jetzt, müssen Sie das jeden zweiten Tag machen. Na ja, sagt Annette, dann brauche ich mich nicht mehr anderweitig sportlich zu betätigen. Beim Weggehen sagt er, sie solle den Bohnerwachs nicht vergessen . . Ach, ehrlich gesagt machen ihr diese Außenarbeiten gar nicht viel aus. Die Nachbarn aus dem Erdgeschoss ziehen Ende des Monats aus; es werden Umzugskartons geliefert. Puh, wenn wir daran denken, jemals wieder umziehen zu müssen. Und in der Straße wird das nächste Fleckchen Freifläche bebaut. Und die letzte Wohnung in dem Hochbunker (das moderne Würfelhaus) neben uns ist nun auch bewohnt. So füllt es sich überall. Herbert macht heute einen Kartoffelsalat, für den wir vorher erstmal einkaufen gehen müssen. Hier in der Stadt brauchen wir wirklich kein Auto - und wir haben den Audi auch noch nicht mal wieder aktiviert. Und übrigens hatte der Blitz am Dienstag in ein Haus am Braesigplatz eingeschlagen, das ist keine 300m Luftlinie von uns entfernt. Da hatten wir ja wirklich Glück. Die gesamte Elektrik des Hauses ist zerstört. Hatte man nicht früher immer bei Gewitter alle Geräte ausgeschaltet und die Stecker gezogen? (Und sich in Hut und Mantel und mit allen Papieren hingesetzt und auf das Unheil gewartet?) Vielleicht muss man sich das wieder angewöhnen bei den heutigen häufigen Unwettern.



zwei kopulierende Schnecken



alles wieder schön gefegt

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