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Freitag, 14. September 2018



schnell noch zum Zierker See, um ein paar Äpfel zu pflücken

Die ganze Woche lang hatte es geheißen, dass das Wetter am kommenden Wochenende schlecht und regnerisch sein wird. An der Küste noch schlechter als im Hinterland. Das war auch ein Grund, warum wir die Küste verlassen hatten. Wir hatten uns auch schon darauf eingerichtet, das Wochenende nicht in Warnemünde und damit das 1. Rostock Cruise Festival nicht mitzuerleben. Aber jetzt ist plötzlich nicht mehr die Rede von Regen. Na Mensch, da könnten wir ja doch noch ganz fix nach Warnemünde zurückkehren. Wir wollen auch noch die Reuterstadt Stavenhagen und Teterow mitnehmen, liegen ja beide auf der Route. Am Morgen muss Herbert aber erst noch seine Tochter anrufen, die Geburtstag hat. Und Annette ruft Rosi an, die ebenfalls Geburtstag hat. Rosi - mit Manfred- ist noch in Polen bis Ende des Monats. So, dann radelt Annette noch mal zum Zierker See, um ein paar Äpfel - Sommerscheiben - zu pflücken. Jetzt kann es losgehen. Schnell noch zum Hafen und die Toilette leeren. Wir gondeln durchs Mecklenburger Hinterland und biegen ab auf die Straße nach Stavenhagen. Hier stehen unzählige Birnbäume, und wir pflücken auch welche. An den unteren Stellen sind schon alle weg, das heißt, andere Vorbeifahrende halten auch an für die Birnen. Dann erreichen wir die Reuterstadt Stavenhagen.



heute ist das Wetter endlich wieder prächtig



auf der B104 nach Stavenhagen gibt es unzählige Birnbäume



wir erreichen die Reuterstadt Stavenhagen

Der Heimatdichter Fritz Reuter wurde hier geboren, und in ganz Mecklenburg verehrt man ihn nach wie vor. Er ist berühmt für seine Geschichten - seine Läuschen un Rimels (Lügen und Reime) und die strotzen vor Humor. Allein die ulkigen Namen, die seine Figuren haben. In Rostock gibt es zwei Stadtteile (Reutershagen und Brinckmansdorf), wo es ganz viele Straßennamen auf plattdütsch gibt und die nach seinen Figuren benannt sind wie den Fritz-Triddelfitz-Weg oder den Käppen-Pött-Weg. Oder mag jemand im Knallerballerweg wohnen? Auf dem großen Marktplatz hier in Stavenhagen gibt es eine große Skulptur von Fritz Reuter und wir freuen uns auf kuriose Straßennamen hier, aber sie sind alle hochdeutsch und langweilig. Schade. Es ist Mittagszeit und wir kehren ein ins Hotel am Marktplatz, wo es günstige Mittagsgerichte gibt. Herbert nimmt ein Gyros und Annette gebratenen Seehecht. Sehr zu empfehlen. In einer Bäckerei muss auch wieder Kuchen mit und dann machen wir uns auch schon an die Weiterfahrt nach Teterow.



wir können direkt an Fuße der Kirche parken



ein Blick auf den Marktplatz von Stavenhagen



und hier ist der großen Sohn der Stadt - Fritz Reuter


 



wir tun ein paar Schritte durch die Reuterstadt



Mittag am Marktplatz



und jetzt wieder Kuchen



was für ein hübsches Café



Durchfahrt durch Malchin

In Teterow gibt es eine gigantische Umleitung, die mal wieder überhaupt nicht ausgeschildert ist. Also Navi an und los. Jedesmal, wenn wir nach links abbiegen wollen, ist diese Straße gesperrt und so fahren wir und fahren, bis es sich nicht mehr lohnt, auf die A19 zurückzukehren. Jetzt können wir auch auf die A20 gehen, und hoffentlich ist es nicht das Stück, das vor einem Jahr oder so weggebrochen ist und eine weitere Riesenumleitung bedeuten würde. Aber nein, wir kommen gut nach Rostock, durch den Warnowtunnel und nach Warnemünde. Wir holen den Audi wieder ab in Elmenhorst. Annette hat aus irgendwelchen Gründen immer das Gefühl, er wäre nicht mehr dort, aber alles ist gut. Auf dem Parkplatz an der Rohrmannschen Koppel können wir sogar noch für eine Stunde draußen sitzen, bevor wir uns aufmachen nach Warnemünde zum 1. Rostock Cruise Festival. Wir ziehen uns warm an und fahren auch mit dem Auto, nicht mit den Rädern. Um 18:30 Uhr soll die Viking Sun auslaufen, aber die muss noch warten, bis zwei Fähren durch sind. Und das dauert und dauert, eine ganze Stunde lang. Trotzdem immer schön, den Kreuzfahrtschiffen nachzuschauen. An der Mittelmole ist auch eine Bühne aufgebaut, und es gibt diverse Fressbuden. Ist fast noch mehr los als auf der Hanse Sail, wo ja das Wetter nicht so mitgespielt hatte. Die SEDOV, das russische Segelschulschiff, ist auch wieder da und kann besichtigt werden - Open Ship. Da wollen wir morgen mal draufgehen, die gute alte SEDOV ist auch schon über hundert Jahre alt. Wir bleiben noch ein bisschen an der Musikbühne, aber die Musik gefällt uns nicht. Wir gehen auch noch zum Pier 7, wo das andere Kreuzfahrtschiff, die Marina, anliegt, die um 21 Uhr auslaufen wird. Aber so lange bleiben wir dann doch nicht mehr, denn morgen werden ab 22 Uhr ja drei Schiffe nacheinander auslaufen.



endlich erreichen wir den Warnowtunnel



die gute alte SEDOV ist auch wieder da



auf der Mittelmole



kein Leben ohne Smartphone



und da kommt die Viking Sun und es wird die norwegische Nationalhymne gespielt


 


 



jetzt gibt es noch jede Menge Musik



jede Menge Fr4essbuden



der Wohnmobilplatz ist wieder rappelvoll


 


 



am Pier 7 sind die Schiffe zum Greifen nah



mit der Marina im Hintergrund



jetzt ist es gegen 20 Uhr



der Alte Strom - schön bei Tag und bei Nacht



unsere Tagesroute ca. 158km

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