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Samstag, 29. September 2018



morgens um zehn vor sieben auf dem Stellplatz von Elmenhorst

Wieder ein sonniger aber kalter Tag. Stürmisch war die Nacht, und wir finden, dass das zweite Fahrrad jetzt auch untergestellt werden soll und wir nicht bis Montag damit warten sollten. Wir hatten die Fahrräder immer ungern und äußerst selten über Nacht auf dem Fahrradträger gelassen, weil sich durch das Gewicht der Fahrräder die Hecktür verziehen kann. Annette findet, dass sie jetzt zur Wohnung radeln und mit Bus und Bahn zurückkehren sollte nach Elmenhorst. Herbert will mit dem Audi mitfahren, aber das ist nicht nötig. Gegen halb zehn radelt sie los mit Herberts Fahrrad. Zu dumm, dass sie gestern ihr Sitzkissen an ihrem Fahrrad gelassen hatte. Ohne kann sie nicht fahren, denn sie sitzt immer voll auf ihren Arschknochen und das tut irre weh. Also nimmt sie ein Handtuch als Polsterung und wickelt als Halterung noch eine Plastiktüte drüber. Los geht's mit dem fremden Fahrrad. Es bremst und schaltet sich ja alles ganz anders. Die Fahrt ist leicht und dann geht es mit Bus und Straßenbahn und wieder Bus zurück. Weil sie nicht weiß, ob der Herbert sie nicht doch irgendwo noch abfängt, fährt sie bis Warnemünde-Strand, Endstation. Es dauert eine Ewigkeit, bis der nächste Bus kommt, der gerade noch so das Stadtgebiet bedient und nur alle 30 Minuten fährt. (Sie wäre besser in Lütten-Klein auf der Warnowallee ausgestiegen und über Lichtenhagen-Dorf gegangen.) Dann noch 1,5km zu Fuß und schon ist sie wieder daheim. Wir essen die Hühnersuppe, den Rest von gestern. Am Nachmittag kommen hier Wohnmobilisten an, die einen Hund dabei haben. Welcher Wohnmobilist hat heute keinen Hund? Ruckzuck haben sie ihre Fahrräder draußen und einen Anhänger für den Hund und ruckzuck sind sie weg mit den Rädern. Eine Minute später ist die Betreiberin des Stellplatzes da mit einem Blatt Papier und fragt uns, zu welchem Wohnmobil der Hund gehört hatte? Dummerweise sagt Herbert, welches Wohnmobil es war. Die Betreiberin zeigt uns das Blatt Papier, auf dem steht: "Dies ist ein hundefreier Platz. Bitte verlassen Sie schnellstmöglich das Gelände." Das klebt sie jetzt an die Tür des Wohnmobils. Als die Leute am späten Nachmittag zurück sind, tun sie Annette richtig leid, zumal es so ein schöner Hund ist. Weil Hundi gemobbt wird, müssen die Leute nun abreisen. Ja gut, es steht draußen dran, dass Hunde nicht erlaubt sind (ein Zeichen mit einem durchgestrichenen Hund), auch an der Schranke, die dann öffnet, aber vor lauter Infoschildern überall auf dem Platz wird man blind für die vielen Informationen und Verbote. Die Leute reisen ab und werden diesen Platz wohl nicht weiterempfehlen.



auf geht es mit Herberts Fahrrad

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