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Montag, 10. September 2018



es geht durch den Warnowtunnel

Weil der gestrige Tag zwar nicht verregnet, sondern sonnig aber eigentlich genauso wie der Samstag war, was die Veranstaltungen angeht, wollen wir hier keine Wiederholungen anbringen. Wir erfuhren, dass auf dem Kuchenbasar 27 Kuchen u. Torten und 150 Tassen Kaffee verkauft wurden. Die WARNEMÜNDER JUNGS (Männer) hatten gestern noch tolle Musik gemacht auf ihrer winzig kleinen Tribüne an der Vogtei. Da war Stimmung. Die ukrainischen Tänzer hatten wir uns gestern auch wieder angeschaut. Fünf Bücher hatten wir noch getauscht beim Stellplatz in Elmenhorst; wir lesen viel, auch wenn wir die Lektüre lange nicht mehr erwähnt haben. Heute ist ein neuer Tag. Heute gibt es beim Netto (wir haben festgestellt, dass es zwei Nettos gibt, den mit dem Hund und den mit "Netto-Markendiscount") Fahrradtaschen. Diese Seitentaschen, die wir gerade erst für 55 EUR gekauft hatten. Beim Netto kosten die 10 EUR. Da können wir ja direkt noch eine kaufen für Herberts Fahrrad. Wir haben auch beschlossen, mal wieder ins Hinterland aufzubrechen, nachdem wir letztens ja doch ziemlich abrupt unsere Fahrt an die Mecklenburgischen Seenplatte abbrechen mussten wegen des Autos, weil wir den Stellplatz freiräumen mussten. Das Auto nehmen wir ja jetzt nicht mit an die Seenplatte. Wir finden, dass wir es in Elmenhorst hinstellen können. Wir fahren eh zum Netto - dem mit dem Hund - und dann werden wir den Audi in die Straße stellen, wo auch der Wohnmobilstellplatz ist. Das sind dann bloß 3km, wenn wir den Audi wieder zurückholen und an der Rohrmannschen Koppel die letzten Tage im September ausharren werden. Annette ist heute früh auch mit dem Gedanken aufgewacht, dass wir von Warnemünde aus am besten durch den Warnowtunnel fahren; das ist eine enorme Abkürzung, wenn man zur Autobahn will. Die Durchfahrt kostet 5,10 EUR und man merkt richtig, dass es unter der Warnow hergeht. Zuerst geht es bergab und dann wieder bergauf.


 



und schon stoßen wir auf die A19



wir gondeln die Autobahn entlang

So, jetzt gondeln wir die A19 entlang bis zur Ausfahrt 16, Malchow. In der Inselstadt Malchow waren wir ja gerade erst vor zwei Wochen, aber da hatte uns das Wetter im Stich gelassen. Heute haben wir mehr Glück, wenngleich die Sonne hinter Wolken steckt. Wir parken wieder auf dem Altstadtparkplatz. Von dort laufen wir über den Erddamm, den man, so lesen wir auf einem Gedenkstein, von 1844 bis 1846 angelegt hat. Wasser zu beiden Seiten, aber wo ist hier mal kein Wasser? Kaum sind wir an der Drehbrücke angekommen, fängt sie auch schon an zu tuten und sich zu drehen. Die Schranken gehen auch herunter. Es ist schön anzuschauen und war eine ziemliche Leistung, auf so engem Raum eine komplett neue Drehbrücke zu installieren (in 2013), nachdem die alte nicht mehr zu retten war. Wir gehen zum kleinen Hafenbecken, und Herbert braucht erstmal ein Eis. Ein Ausflugsboot legt an. Am Anlieger sagt ein ulkiges Schild mit einem Kapitän mit 'ner Pfeife in der Schnüss: Frischer Wind mit Käpt'n Paff. Den hatten wir in Neustrelitz auch schon mal gesehen. Wir tun ein paar Schritte und landen am DDR-Museum im alten Kino. Das Museum ist heute aber geschlossen, ist ja Montag. Schade. Im Schaufenster erkennt Annette viele Dinge, die sie früher auch hatte, insbesondere so einen Ranzen. Wir kehren zur Brücke zurück und peng, sie dreht sich schon wieder. In einer Bäckerei nehmen wir noch zwei Stück Pflaumenkuchen mit und kehren dann heim. Dort erwarten uns ein paar gute Nachrichten, als wir online gehen. Huch, die Nebenkosten aus der Jahresabrechnung von 2017 wurden ja überwiesen, allerdings abzüglich der leidigen 48 EUR. Aber egal, wird die Abrechnung im Folgejahr eben um diese 48 EUR höher ausfallen. War ja eh ein großer Schmarrn, das ganze. Eine Nachricht vom Anwalt kommt nicht, wird wohl alles klammheimlich im Sande verlaufen. Dann liest Herbert noch vor, dass Rostock nun offiziell den Zuschlag für die Ausrichtung der BUGA 2025 erhalten hat. Große Veränderungen, vor allem am Stadthafen, wo man die jetzige Strandstraße unterirdisch verlaufen lassen wird. Es wird eine Fußgängerbrücke über die Warnow geben. Und dies und das. Man ist seit einigen Jahren erfolgreich damit, die Warnow ins Stadtbild zu integrieren. Wir sind in die richtige Stadt gezogen. So, wir werden in Malchow übernachten, stehen ganz gut hier auf dem Parkplatz. Annette geht noch zu einem Birnbaum, wo die Birnen dick und reif sind und schon auf sie gewartet haben.



auf der Fahrt nach Malchow



Ankunft in Malchow



Malchow liegt auf einer Insel



alles immer so beschaulich überall


 



ganz links die Drehbrücke, aber noch im Normalzustand


 



hier das kleine Hafenbecken von Malchow



hier die Schreiberin



und schon geht die Drehbrücke wieder auf



die Boote können passieren



das Schaufenster des DDR-Museums



und hier noch das schöne alte Fachwerkrathaus von Malchow



unsere Tagesroute ca. 95km

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