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Freitag, 08. September 2017



morgens kommen wieder die Pferdl an den Strand

Nach einer endlich schlafreichen Nacht hören wir ab 6 Uhr Ortszeit (es ist noch stockdunkel draußen) die ersten Autos hier ankommen. Die Leute fangen an, ihre Handtücher auf die Strandliegen zu legen und sich ihre Plätze zu reservieren. Im Juli und August hatten wir ja unsere Handtücher auch immer früh morgens hingelegt, aber das war nur, weil wir um 6 Uhr eh ins Wasser gegangen waren und es kein Umweg war. Aber das jetzt, das finden wir etwas befremdlich. So kennt man das aus Spanien bei den Hotels, aber hier? Und jetzt in der Nachsaison? Beim Supermarkt sieht Annette einen flotten Hut in blau-weiß gestreift. Sie probiert ihn mal an und Herbert macht auch ein Foto davon, aber dann findet er einen viel hübscheren in altrosa. Das ist immer so; der Herbert findet immer die besseren Sachen. Jedenfalls nehmen wir den altrosa Hut gleich mit und später auch an den Strand. Es wird wieder ein herrlicher Strandtag, aber längst nicht mehr so heiß. Die Luft ist kalt, das Wasser ist warm. Am Strand befinden wir uns jetzt unter Engländern und Holländern. Als wir gegen halb vier gehen, fragt unser Nachbar: Time for a beer? -- Oh no, sagt Herbert, und dass es genug sei mit der Sonne. Es stellt sich heraus, dass unsere Nachbarn Holländer sind, und der Mann fragt uns, ob wir auch in aller Herrgottsfrühe unsere Handtücher hinlegen? Seit drei Tagen hätte er keinen Platz am Strand gefunden, weil um 9 Uhr schon alles belegt sei. Ja, wir erzählen ihm, dass das im Juli und August ganz anders hier war. Wir essen heute früh zu Abend und wollen eigentlich anschließend noch nach Plakiás hinein, aber plötzlich wird Annette todmüde, als hätte man ihr was ins Essen getan. Sie kann keinen Schritt mehr tun, und so verschieben wir das auf morgen Abend.



in den Dünen wachsen jetzt diese weißen Blumen wie Unkraut



Annettes neuer Hut

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