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Mittwoch, 13. September 2017

Morgens ist alles feucht außen am Fahrzeug. Der Sand, als Annette die Strandtücher an den Strand bringt, ist auch ganz feucht und schwer. Und doch wird es wieder ein Bombentag mit Bombenwetter. Nach dem Einkauf gehen wir erstmal ins Wasser. Barfuß im Sand, und daheim sind die Leute barfuß im Regen, sofern es dafür nicht zu kalt ist. Was war das heuer eigentlich für ein armseliger Sommer daheim in Deutschland? Als wir aus dem Wasser kommen, begegnen wir der Österreicherin oder vielmehr laufen wir ihr direkt in die Arme. Wir erzählen dies und das. Sie sagt uns, dass wir ihr mit Portugal einen Floh ins Ohr gesetzt hätten, dass sie immer schon mal nach Portugal wollte, und dass es da wohl ein spirituelles Zentrum gäbe, das sie interessiert. Wir erzählen ihr von der morgendlichen Schlacht um die Strandliegen, dass die Leute schon im Dunkeln in ihren Mietwagen herkämen und schnell ihre Strandtücher hinlegen. Sie kann es fast nicht glauben, weiß aber, dass im September und Oktober immer viele Leute hierherkommen und einfach nur Sonne tanken wollen. Eigentlich machen diese Leute das ja richtig; was sollen sie daheim im Regen ausharren? Wir bleiben heure nur bis 15 Uhr am Strand, gehen dann wieder zum Supermarkt, kaufen wieder Meeresfrüchte, kochen uns wieder ein schönes Gericht, trinken den Wein zu Ende und lassen es uns gutgehen. Heute haben wir auch ein schönes Mitbringsel für unsere Enkelkinder gefunden. Spielzeug haben sie ja tonnenweise, da machen wir nicht mehr mit. Wir haben zwei schicke Mützen gefunden, die kann man immer gebrauchen. Der Wind lässt am Abend nach, aber manche Welle am Strand hört sich noch an wie Donnergrollen in der Ferne.

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