d13.jpgd06.jpgd14.jpgd08.jpgd21.jpgd11.jpgd19.jpgd07.jpgd10.jpgd04.jpgd01.jpgd02.jpgd18.jpg

Dienstag, 12. September 2017



heute mal kein Strandtag für uns

Gestern hatte es 34°C. Wir hatten ja oft genug gemeckert, weil es so windig war, aber gestern war die totale Flaute, und die war uns denn auch nicht recht. Kein einziges Lüftchen bis in die Nacht. Trotzdem ein herrlicher Strandtag. Heute wollen wir mal einen Tag aussetzen am Strand, und es passt gut, denn heute geht ein kräftiger Wind. die Wellen tosen und sehen toll aus, als wir am Nachmittag mal nach Plakiás hineingehen. Hach, das Meeresrauschen, das erinnert Annette immer an ihre Heimat. Möwen gibt es ja kaum noch, die waren nämlich bis dato immer der Inbegriff dafür. Man findet uns heute im Café Livikón, wo wir die Leute an uns vorbeiziehen lassen. In Sachen Tattoo hat sich bei uns ja bisher überhaupt nichts getan, das dämmert uns jetzt, wo wir die Leute sehen. Und diese bescheuerten bunten Brillen in grün oder gelb oder rot, die gerade ganz Europa zu überschwemmen scheinen, die brauchen wir auch noch. Mit denen man wie ein Insekt aussieht oder wenigstens schön doof. Als wir wieder daheim sind, ruft Herbert unseren Enkel an, der heute eingeschult wurde. Lesen und Schreiben und Rechnen (Addition und Subtraktion) kann er schon seit zwei Jahren, und wir haben die Befürchtung, dass man ihm damit keinen Gefallen getan hat und dass er sich jetzt zu Tode langweilen wird, nun, da es offiziell losgeht damit. Aber heute ist eben alles anders; da kommen wir nicht mehr mit. Unsereins hat nicht mit drei Jahren chinesisch gelernt (unser Enkel auch nicht, aber viele andere Kinder heutzutage), aber hätten wir das gebraucht im Leben? Fehlt uns das jetzt? Heute Abend können wir die meisten Fenster geschlossen lassen, denn der Wind erfrischt uns ausreichend von nur einer Fahrzeugseite aus.


 



wenn Wind geht, sind kaum Leute am Strand



wir sind im Café Livikón

back       |      next