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Donnerstag, 08. September 2016

Wir verbringen den Tag bei der Familie. Dafür, dass der Sommer in Deutschland ja eigentlich total verregnet war, holt er jetzt noch mal richtig auf. Sonne satt bis zum Wochenende und darüber hinaus. Tochter und Schwiegersohn haben viel im Garten zu tun, aber wir können schön draußen auf der Terrasse sitzen, später unter der Markise. Herberts Tochter hatte das Haus ganz allein geplant und dann nur alles vom Architekten zeichnen lassen. Anscheinend hat sie ihren wahren Beruf verfehlt. Und die gesamten Außenanlagen tragen auch ihre Handschrift. Um halb zwölf müssen wir noch mal weg nach Bernau zu Annettes Freundin, wo seit 2009 unsere alte Wanduhr, eine Junghans, eingelagert ist. Heute endlich holen wir alles ab, was noch bei ihr war. Auch einen Ordner mit wichtigen Dokumenten. Es ist schön, die Freundin mal wiederzusehen. Dann sind wir zurück bei der Tochter, wo abends noch gegrillt werden will. Wir lassen es uns gutgehen, sitzen wieder bis spät nachts zusammen draußen auf der Terrasse, aber Annette merkt schon, dass sie sich was eingefangen hat. Ihr tut der Hals weh und beim Schlucken knackt es immer so im Ohr. Herbert sagt, dass wir morgen ganz früh, am besten schon um 6 Uhr, heimwärts fahren müssen, weil es der letzte Tag ist, bevor in Bayern und Baden-Württemberg die Schule wieder beginnt. Im Radio warnen sie schon immer vor extrem starkem Rückreiseverkehr, der ab morgen einsetzen wird. Also verabschieden wir uns schon heute Nacht von den Lieben. Und im Grunde sind wir ja Frühaufsteher. Die eine Stunde, die die Uhr für uns zurückgestellt wurde (von der griechischen Zeit), kommt uns irgendwie immer noch zugute.



es ist herrlich auf der Terrasse, wenn man keine Gartenarbeit zu tun hat

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