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Montag, 12. September 2016



jetzt muss erstmal die Batterie laden.

Bevor es mit dem Weiterfahren losgehen kann, ist noch so vieles zu erledigen. Aber bevor wir heute in die Stadt fahren können, muss erstmal das Auto anspringen. Der Nachbar sagte uns, dass er unseren Audi im Sommer einmal 2m zurücksetzen musste, als die Hecke geschnitten wurde. Als Annette am Freitag die Schlüssel abholte, sagte sie den Nachbarn, dass sie hoffe, das Auto würde anspringen, so wie im Winter nach dreieinhalb Monaten Stillstand. Ach, ganz bestimmt, sagte der Nachbar da, aber jetzt macht der Audi beim Starten nur gurgelnde Geräusche und dann kommt nix mehr. Also Ladegerät aus dem Keller holen, Kabeltrommel über den vorderen Balkon herunterlassen und warten. Nach zwanzig Minuten will Herbert mal probieren, ob der Wagen schon anspringt, aber es kommen wieder nur ein paar Geräusche. Also warten wir jetzt konsequent anderthalb Stunden und dann springt der Audi an. Derweil hat Annette die Waschmaschine für eine zweite Ladung eingeschaltet. In der Stadt müssen wir zum Beispiel zu Fielmann, Annettes Brille reparieren lassen. Das rechte Scharnier hing nur noch am seidenen Faden; der Bügel kippelte hin und her. Das war uns an den letzten Tagen auf Kreta passiert, und weit und breit kein Optiker in Sicht. Na ja, jetzt ist sie wieder heil. Es ist irre heiß in der Stadt; eine andere Hitze als in Griechenland, schwieriger zu ertragen. Jetzt werden sogar die Fußbetten von Annettes Holzsandalen schwarz von ihren schwitzigen Füßen. Wir kaufen dann auch noch ein paar Lebensmittel und Obst ein und sitzen daheim noch einige Zeit auf dem dreieckigen Balkon. So ab halb vier ist die Sonne da immer weg, dann ist es da gemütlich.

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