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Samstag, 21. September 2013



alles ist zugezogen am Morgen

Nur gut, dass wir gestern im Ort waren und solches Glück mit dem Wetter und dem Licht hatten, denn heute ist der Himmel ganz zugezogen. Wie eine Glocke hängen die Wolken über den Bergen, als wir gegen 9 Uhr losfahren. Weiter geht es auf der N330, die jetzt nicht minder kurvenreich ist. Wir können noch einen Blick auf Almansa in der Ferne werfen, bevor wir kurz vor der Stadt auf die Autobahn, die A31 abbiegen.



ein Oldtimer auf einem Wochenendausflug



Blick auf Almansa



auf der A31 kommen wir bestens voran

Jetzt kommen wir gut voran, biegen aber schon bald wieder ab, und zwar zur Stadt Villena. Alles, was wir über die Stadt gelesen hatten, klang so gut, aber dann kommen wir nirgends unter im Ort. Es ist Samstag, alle Straßen sind von Autos verstopft, und so lassen wir unsere Pläne sausen und fahren weiter. In Petrer gibt es einen riesigen Carrefour mit Tankstelle, wo wir tanken wollen. Aber die Preise an der Supermarkttankstelle sind gar nicht günstiger als anderswo im Land, und so lassen wir auch das sein und fahren weiter.



wir können Villena nur durchfahren, kommen nirgends unter



alle Ortschaften haben eine Festung



die Berge bleiben uns erhalten

Eigentlich wollen wir ja nur das Meer sehen und dann mal schauen, wo wir heute unterkommen. Unsere grobe Himmelsrichtung ist La Marina, also La Marina d'Elx, und so kommen wir auch an der Großstadt Elche bzw. Elx vorbei, wo wir noch etwas Obst und Lebensmittel für ein paar Tage kaufen, denn man weiß ja nie, wo man eventuell landet an irgendeiner Bucht oder so. Es ist irre heiß, als wir aussteigen.



wir erreichen La Marina



auf der Küstenstraße geht die Fahrt weiter

Dann ist La Marina erreicht; wir sehen das Meer in der Ferne. Aber ans Meer kommen wir nirgends; hier und da sind sogar Schlagbäume angebracht. Fahren wir also weiter, aber schon gleich am ersten Kreisverkehr sehen wir ein Schild für einen Wohnmobilstellplatz. Schauen wir uns den doch mal an. Nach ein paar weiteren Metern landen wir am Camper Park San Fulgencio (www.camperparksanfulgencio.com). Die Nacht kostet 14 EUR, ganz schön teuer, aber das ist uns mittlerweile egal, wenn wir nur endlich im Schatten sitzen können. Der Betreiber ist ein netter älterer Mann, der gut englisch spricht. Auf dem Platz ist bestimmt Platz für 30 Wohnmobile, aber es sind nur drei weitere Wohnmobile da. Alles ist hübsch angelegt, Blumen rings umher. Strom, Duschen, WIFI, alles inklusive im Preis. Der Betreiber sagt uns, dass heute in San Fulgencio ein Wochenmarkt stattfindet, aber mittlerweile ist es schon halb drei und wir sagen ihm, dass es uns zu heiß sei, um hinzugehen. Nah, sagt er, im Sommer ist es heiß hier - jetzt ist es nicht heiß. Wir setzen uns dann unter die Markise, froh, irgendwo untergekommen zu sein. Und eigentlich ist es recht hübsch hier; auch hat man alle Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung. Über Nacht müssen wir wieder sämtliche Fenster offenlassen, um nicht zu ersticken. Morgen wollen wir aber wirklich das Meer sehen, mal zu Fuß hingehen.



in San Fulgencio fahren wir auf den Stellplatz



hier haben wir es doch gut angetroffen



unsere Tagesroute ca. 166km

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