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Freitag, 25. Oktober 2019

Unser 13. Hochzeitstag. Da das Wetter auch heute wieder nicht viel hergibt, lohnt es nicht, rauszufahren, und so gehen wir nur in unserem Stadtteil essen. Als wir wieder daheim sind, warten zwei Briefe im Briefkasten auf uns: Einer vom Landkreis Rostock als wir letztens geblitzt wurden. 62 km/h in der 50er Zone - 25 EUR Bußgeld. Der andere Brief ist vom Mammographie-Zentrum: Auf der Röntgenaufnahme, die von drei qualifizierten Ärzten begutachtet wurde, wurde eine Auffälligkeit festgestellt . . Und dass man den Befund gern abklären würde. Termin am 1. November. Das fehlt ja noch, dass da was ist. Wir analysieren den Brief, der ansonsten unpersönlich abgefasst ist; die Unterschriften sind draufkopiert und nur Datum und Uhrzeit sind handschriftlich vermerkt. Herbert sagt, dass das vielleicht alles halb so tragisch sein mag, dass es vielleicht bloß eine Geldmasche ist; Annette hatte ja angegeben, dass in 2014 schon mal eine Mammographie gemacht wurde. Andererseits ist es auffällig, wie schnell der Termin - 1. November - gemacht wurde, während man ansonsten heute immer ewig lange auf Arzttermine warten muss. In dem Schreiben steht noch, dass blutverdünnende Medikamente sieben Tage vor dem Termin abzusetzen seien. Die wollen mich doch wohl nicht gleich aufschneiden?, sagt Annette. Sie hat nicht den Eindruck, irgendwie krank zu sein, höchstens dass sie neuerdings mehr Wasser trinkt (trinken muss) als sonst. Sie hatte sich auch letztens morgens mal in den Finger gepiekst mit Herberts Diabetesausrüstung. Der Blutzuckerwert lag bei 97 und bei Nichtdiabetikern soll der Wert unter 100mg/dl liegen. Na also. Warten wir's erstmal ab. Wäre schon blöd, wenn da was wäre und die Reisepläne über den Haufen würfe.

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