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Montag, 07. Oktober 2019



nach langer Zeit mal wieder Hühnerfrikassee

Heute kaufen wir mal wieder ein Huhn, das wir dann kochen und zu einem Hühnerfrikassee verarbeiten. Das hatten wir ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Draußen ist es grau und da passt das ja gut. Am Nachmittag geht Annette mit der Astschere nach draußen und schneidet einen der vielen Büsche auf unserem Grundstück radikal kurz. Egal, wie die Nachbarn das finden werden - man muss nicht so viel Gestrüpp haben, das ist alles so überholt und macht Unmengen Arbeit und Kosten. Es kommt auch wieder die Säge zum Einsatz, aber am Ende muss sich Annette irgendwas getan haben, denn die rechte Schulter tut arg weh. So, der Busch sieht jetzt viel gefälliger aus. Herbert meinte sogar, dass wir ihn ganz abholzen sollten, denn immerhin lehnt der Busch direkt an unserem Schuppen an. Vielleicht machen wir das sogar noch, aber heute nicht mehr. Jetzt ist Zeit für eine Lesestunde, weiter geht es mit dem "Haus der Regierung" von Yuri Slezkine. ´Ganz schön langatmig; Annette ist jetzt auf Seite 319 (von 1209 Seiten), im Jahre 1930 und es ist noch keine Rede vom Bau des Hauses der Regierung. Zwischendurch war es aber richtig interessant, zum Beispiel die Zeit der Verbannung. Stellenweise ist es ihr zu religiös, und Religion kann sie ja gar nicht ab, egal welche, denn Religion hält den Geist klein. Am Abend schneiden wir wieder drei Boskoop-Äpfel auf. Einen Schönheitspreis würden die Äpfel wohl nicht gewinnen mit ihrer schorfigen Schale (die wir abschälen), aber die schmecken ja so gut. Herb, aber das mögen wir ja gerade am Boskoop. Hoffentlich berappelt sich die Schulter über Nacht.

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