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Mittwoch, 16. Oktober 2019



jetzt fallen die Blätter mit Macht

Heute fällt uns das Aufstehen nicht schwer im Gegensatz zu gestern, wo Herbert ja den Termin hatte. Komisch, dass man sich an solchen Morgen immer so schwer tut. Herbert stellt sich dann ans Fenster und fragt: Hast du mal aus dem Fenster geschaut? -- Nee . . . Und dann sieht Annette das viele Laub, das über Nacht herunterkam. Sie hatte sich ja immer gewünscht, das Laub möge wie auf Knopfdruck alles an einem Tag herunterkommen, aber heute ist Starkregen, und wann soll sie das ganze Gelump wegbekommen vom Fußweg? Wir warten erstmal ab, gehen später einkaufen. Eine Putenoberkeule vom Verkaufsstand der Mecklenburger Landpute. Viel Fleisch essen wir ja nicht mehr, aber wenn, dann nur noch gutes und auf keinen Fall mehr vom Schwein. Der Regen hört und hört nicht auf. Annette hat ein schlechtes Gewissen, weil es draußen so saumäßig aussieht, aber Herbert findet, dass sie auf keinen Fall im Regen die Straße kehren soll. Abends schauen wir auf Arte "Lady Chatterley" in einer Verfilmung aus 2005. Der Roman war aber doch anders als der Film, aber so ist es eigentlich ja immer. Der Wildhüter spricht im Roman einen regionalen Dialekt (was man als vernacular bezeichnet), und Annette weiß noch, wie schwer sie sich getan hat, sich in diesen Dialekt hineinzulesen. Der Wildhüter spricht im Film auf kein Wort mit Flossie, seiner Hündin. Eigentlich geht es im Film nur um Sex. Gegen elf gehen wir zu Bett.



unser Mittag - Putenoberkeule mit Rotkohl

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