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Freitag, 11. Oktober 2019

Für heute sind Regen und Sturm vorhergesagt und beides kommt mit deutscher Pünktlichkeit. Na ja, sofern es nicht hereinregnet, finden wir es recht gemütlich in der Wohnung. Annettes Schulter ist auch wieder richtig; in der Nacht auf Donnerstag war der Schmerz fast wie auf Knopfdruck weg und nur noch als leichter Muskelkater zu spüren. Und schon hatte sie am Donnerstag wieder zur Säge gegriffen. Heute erfahren wir, dass diese Greta Thunberg NICHT den Friedensnobelpreis verliehen bekommt. Wäre auch wirklich ein Unding gewesen, denn was haben ihre Aktionen mit dem Frieden zu tun? Statt jetzt noch jahrelang freitags die Schule zu schwänzen und zu verlangen, dass die Politiker was machen sollen, könnten sich die Jugendlichen ja mal selbst auffordern, etwas für den Klimaschutz und gegen die Verschwendung von Ressourcen zu tun. Zum Beispiel mal das Smartphone für einen Monat weglegen, Energie sparen und aufhören, das Internet täglich mit Millionen von Selfies und allem möglichen Mist zu vermüllen. Was man dafür für gigantische Rechenzentren benötigt, und was die für Unmengen Strom verbrauchen. Oder aufhören, jeden Plunder online einzukaufen, aufhören, jedes Paar Schuhe oder Kleidungsstück in zwei Größen zu bestellen, aufhören, eines davon zurückzuschicken, das dann auf dem Müll landet zu Millionen anderen zurückgeschickten Dingen. Was da für Ressourcen vergeudet werden. Verpackungsmaterial, Transportkosten. Man muss auch nicht jeden Tag duschen. Größter Feind des Klimas ist der Wohlstand. Warum sollte man auf jedwede Annehmlichkeit verzichten? Man lebt heute und man lebt gut, man kann sich alles leisten und was in 30 Jahren ist, ist doch scheißegal, da ist man eh längst tot. Wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass. Klimaschutz ja, aber bitteschön ohne Verzicht. So sieht es doch aus.

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