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Donnerstag, 25. Oktober 2018



heute ist uns die Bordküche gut genug

Morgens um fünf im Bett sagt Herbert: Jetzt fangen wir das 13. Jahr an. (Heute ist ja unser Hochzeitstag.) -- Oh Gott, oh Gott, sagt Annette, aber das 7. Jahr ist normalerweise gefährlicher. -- Das haben wir ja schon geschafft. -- Hab' ICH geschafft, sagt Annette, und der Herbert kneift sie in den Popo. Heute ist also unser Hochzeitstag, und wir wollen im CasaMia in Warnemünde essen gehen. Deren Speisekarte liest sich auch sehr gut, aber wenn wir so nach draußen schauen, wissen wir gar nicht, ob wir überhaupt losgehen sollen, denn immer wieder schüttet es aus Eimern. Am frühen Nachmittag finden wir, dass wir uns das nicht antun müssen, nur weil heute der Tag ist. Wir brauchen solche Symbole nicht, Annette läuft geschwind zum Netto und kauft dort zwei Pizzen und eine Flasche Rotwein (Blauer Zweigelt). Am späten Nachmittag fahren wir noch schnell zur Wohnung und holen da die Post und die Wäsche ab. Jetzt sind wirklich die ersten Leute ins neugebaute Haus gezogen, genau in die Wohnung, von der letztens die Rede war. Dutzende Umzugskartons stapeln sich vor dem bodentiefen Fenster auf der ersten Ebene. Bei denen kann man richtig reinschauen in die Fenster, da müssen wir Gardinen oder Lamellen oder irgendwas vorhängen. Bei uns kann niemand hineinschauen, das haben wir schon ausprobiert. Herbert glaubt auch, dass wir von unserem neuen Bett aus durchs Dachfenster werden schauen können. Annette korrigiert ihn bei sowas immer gleich und sagt: DU kannst schauen - ICH bin ja immer so blind. Am frühen Abend machen wir es uns dann an Bord gemütlich. Elektropfanne raus, Weingläser raus, Kerze an und dann essen wir erst die eine Pizza und anschließend die zweite. Geht halt nur eine in die Pfanne. Auf kleinster Stufe kann man Pizza sehr gut aufbacken in diesen Geräten, da braucht man keinen Backofen.

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