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Dienstag, 23. Oktober 2018



Durchfahrt durch Lichtenhagen-Dorf

Für heute ist das grässlichste Wetter vorhergesagt, das man sich nur vorstellen kann. Im Radio sagen sie immer wieder, dass der Sturm zwischen 19 und 21 Uhr am schlimmsten wüten wird mit Windstärke 8 bis 10. Es regnet auch, und Annette ist froh, dass wir noch eine Semmel fürs Frühstück haben. Sie selbst genehmigt sich heute früh Müesli. Anschließend, und egal, wie nass die Straßen sind, finden wir, dass wir schnell zur Tankstelle fahren und unsere Gasflaschen auffüllen sollten, denn für die nächsten Tage wurde Kälte vorhergesagt. Das letztemal hatten wir am 3. Oktober Gas getankt. Vor knapp drei Wochen. Wir hatten zwar die ersten zwei Wochen nicht heizen müssen - man denke nur an die kurzen Hosen - aber die Gasflaschen reichen auch dann nur für gut sechs Wochen, wenn wir nie heizen, zum Beispiel im Sommer. Wir schauen jetzt auch gar nicht erst nach, wieviel noch drinnen ist in den Flaschen, wir fahren einfach schnell los. Von Elmenhorst über Lichtenhagen-Dorf und dann über die Warnowallee in Lütten-Klein rauf auf die Stadtautobahn und gleich kommen schon die beiden Tankstellen, die sich auf der Stadtautobahn gegenüberstehen und Autogas haben. Wir sind dann überrascht, dass es immerhin 30,4 Liter sind, die wir tanken. Doch schon so viel verbraucht? Wenige Kilometer später können wir auf der Autobahn drehen (Ampel) und es geht retour. Diesmal allerdings über Warnemünde, denn wir wollen noch beim REWE Fleisch kaufen. Das olle Wetter lädt zu schönen Kochgerichten ein. Wir kaufen Gulasch halb und halb, und für morgen zwei Entenkeulen. Jetzt aber heimwärts und zurück zum Stellplatz. Wir fahren die Parkstraße entlang, als Annette sagt: Ist das ein totes Tier da? Nee, das war ein Plüschtier, ein Elch. Herbert fragt, ob sie es haben will? Och ja, wenn das nächste Auto drüberfährt, landet es eh nur noch im Müll. Herbert kann anhalten. Der Elch ist dann noch wie neu; muss wohl gerade erst aus einem geparkten Auto gefallen sein. Auf dem Etikett steht Sigikid und Volvo. Annette sagt: Björn oder Niels? -- Niels, sagt Herbert, und so heißt der Elch jetzt Niels. Wenig später nennt Annette ihn Nordic Niels. Wir machen uns ans Kochen und so vergeht der Tag. Pünktlich zum Abend legt der Sturm richtig los. Wir sitzen lange vorn und hören Radio. Die Satellitenschüssel können wir heute unter keinen Umständen hochfahren.



an der Stadtautobahn gibt es zwei Tankstellen mit Autogas



unser spätes Mittagessen

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